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    <title>antitheismus.de</title>
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    <description>Die Seite gegen religiösen Wahn</description>
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        <title>RSS: antitheismus.de - Die Seite gegen religiösen Wahn</title>
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    <title>Alle Jahre wieder Krippeviren</title>
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            <category>Texte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Oh, Tannenbaum&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011otannenbaum.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:220 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011otannenbaum.tmb.jpg&quot; title=&quot;Oh, Tannenbaum&quot; alt=&quot;Oh, Tannenbaum&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Oh, Tannenbaum&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Es begab sich zu keiner Zeit&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011alle.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:216 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011alle.tmb.jpg&quot; title=&quot;Es begab sich zu keiner Zeit&quot; alt=&quot;Es begab sich zu keiner Zeit&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Es begab sich zu keiner Zeit&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href=&quot;http://www.antitheismus.de/archives/189-Alle-Jahre-widerlich.html&quot; title=&quot;Alle Jahre wieder&quot;&gt;Alle Jahre wieder &lt;/a&gt;werden Krippen aufgestellt, um die Geburt jenes  Halbgotts zu symbolisieren, der  - wie zahllose andere seiner Kollegen (ausgerechnet) - am 25. Dezember das Licht der Welt erblickt haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bemerkenswertes Beispiel stellte die Bahnhofsmission Frankfurt auf.  Fast lebensgroße Holzfiguren, geschnitzt von Schülern des polnischen &quot;Kunst Lyzeum A. Kenara&quot;. Bemerkenswert weniger ob des künstlerischen Werts als vielmehr aufgrund der frappierenden politischen, um nicht zu sagen religions-/selbstkritischen Bezüge, die das Werk darzustellen scheint:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Monopoly&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011kapitalist.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:218 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011kapitalist.tmb.jpg&quot; title=&quot;Monopoly&quot; alt=&quot;Monopoly&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Monopoly&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Auch wenn Krippen den &quot;Stall&quot; prinzipiell anachronistisch darstellen, wird  dieser übertroffen durch  den Anachronismus des hier zu sehenden Manns mit Zylinder und Gehstock, ein Klischeekapitalist, der geradewegs von der Schachtel eines Monopoly-Spiels gesprungen zu sein scheint - Kritik am Finanzgebaren der Kirchen, die durch Mord, Betrug, Erbschleicherei, Landraub, Erpressung usw. über Jahrhunderte  und bis in die Gegenwart einen ungeheuren Reichtum angehäuft haben (während sie gleichzeitig nicht nur &lt;a href=&quot;http://www.antitheismus.de/archives/190-Sternsinger.html&quot;&gt;Bettelkinder&lt;/a&gt; ausbeutet)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Habemus papam&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011papst.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:221 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011papst.tmb.jpg&quot; title=&quot;Habemus papam&quot; alt=&quot;Habemus papam&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Habemus papam&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Eine am typischen Kalotten-Mützchen (&quot;Pileolus&quot;) unschwer als kirchlicher Würdenträger zu erkennende Figur (die große Ähnlichkeit mit  Papst Wojtyła alias Johannes-Paul II aufweist), die einem Kleinkind in den Schritt fasst - brisante Anspielung auf die  massenhaften sexuellen Misshandlungen von Kindern durch Kleriker samt deren Vertuschung durch höchste Kirchenkreise?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit nicht genug: Jesus als &quot;Christkind&quot; fehlt völlig - sickert da endlich die Erkenntnis durch, dass er nie wirklich existiert hat, sondern lediglich eine fiktive Gestalt ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Gottes Leiheltern&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011josephundmaria.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:217 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011josephundmaria.tmb.jpg&quot; title=&quot;Gottes Leiheltern&quot; alt=&quot;Gottes Leiheltern&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gottes Leiheltern&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Weder fehlen die &quot;drei&quot; Zauberer (die &quot;Magoi&quot;, die im christlichen Bibelmärchen  gern als &quot;Weise&quot; fehlübersetzt werden, da &quot;Hexen&quot; und &quot;Zauberern&quot; ja gemäß Gottes Geboten ein wenig freundliches Schicksal droht, und die in der katholischen Legendenbildung zu &quot;drei Königen&quot; wurden), noch die ebenso fiktiven (Leih-)Eltern  des &quot;Heilands&quot;, wobei, selbstredend, Joseph als Greis dargestellt wird (höchstwahrscheinlich um die Möglichkeit seiner biologischen Vaterschaft unglaubwürdig erscheinen zu lassen), und Maria ist auch nicht mehr die Jüngste, während die beiden, gemäß dem zwei Millennien alten Weihnachtsmärchen ja unverheiratet, gerade mal verlobt und somit nicht älter als 16 (er) respektive 14 (sie) gewesen wären nach damaligen Gepflogenheiten, heute also ideale Kandidaten für eine RTL-Dokusoap über Teenagerschwangerschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Holzbaby wird, das ist einem angeklebten Zettel zu entnehmen, natürlich am 24. Dezember nachgereicht. Rechtzeitig zum Geburtstag (von Sol Invictus natürlich, da es das Datum der Wintersonnenwende war, Aoin Plutonius, Mithras et. al.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wundert es auch nicht, dass an dem das Krippenbild ergänzenden und die Klagemauer plagiierende (christlich annektierten heidnischen) &quot;Weihnachts(wunsch)baum&quot; jede Menge peinlicher &quot;Wünsche und Gebete&quot; (so wollen es die Veranstalter) von Passanten aufgehängt wurden, Anhänger mit der Aufschrift &quot;Schluss mit religiösem Wahn - www.antitheismus.de&quot; aber regelmässig verschwinden. Fast könnte man vermuten, jemand wolle den Wahn nicht beenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz: Alle Jahre wieder alles beim alten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Theist sucht Frau&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011pech.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:222 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011pech.tmb.jpg&quot; title=&quot;Theist sucht Frau&quot; alt=&quot;Theist sucht Frau&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Theist sucht Frau&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Soherum kann Gott es von oben besser lesen&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011nemmok.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:219 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011nemmok.tmb.jpg&quot; title=&quot;So herum kann Gott es von oben besser lesen&quot; alt=&quot;So herum kann Gott es von oben besser lesen&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;So herum kann Gott es von oben besser lesen&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Schluss mit religiösem Wahn&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011wahn.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:223 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/weihnachten2011wahn.tmb.jpg&quot; title=&quot;Schluss mit religiösem Wahn&quot; alt=&quot;Schluss mit religiösem Wahn&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Schluss mit religiösem Wahn&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 24 Dec 2011 12:24:00 +0100</pubDate>
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    <title>Evolutionstag 2011</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/194-Evolutionstag-2011.html</link>
            <category>Presse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11shirt.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;200&#039; height=&#039;150&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11shirt.tmb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Wir sind Affen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Pressemitteilung 23. November 2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. November jeden Jahres, dem Tag der Erstveröffentlichung von &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/index.php?serendipity[action]=search&amp;serendipity[searchTerm]=darwin&amp;serendipity[searchButton]=%3E&quot; title=&quot;Darwin&quot;&gt;Charles Darwins &lt;/a&gt;&lt;i&gt;The Origin of Species&lt;/i&gt; (dt. &quot;Die Entstehung der Arten&quot;) im Jahr 1859, ist &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/183-Evolutionstag-2009.html&quot;  title=&quot;Evolutionstag&quot;&gt;Evolutionstag&lt;/a&gt;.  &quot;Gläubige wehren sich auch heute noch, anderhalb Jahrhunderte später, wie damals gegen die Realität&quot;, bedauert Achim Stößer von antitheismus.de, der Seite gegen religiösen Wahn. &quot;Als ob der Glaube an Götter, Gespenster, Dämonen, Elfen oder Engel vernünftiger wäre als der an den Weihnachtsmann oder den Osterhasen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache der Evolution kratzt natürlich an der religiösen Lehre der &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/130-Weltraummission-Mars-Bildnis.html&quot;  title=&quot;Gottebenbildlichkeit&quot;&gt;Gottesebenbildlichkeit&lt;/a&gt; (&quot;Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da &lt;a href=&quot;http://antispe.de/txt/furchtundschrecken.html&quot;  title=&quot;Furcht und Schrecken sei über allen Tieren&quot;&gt;herrschen&lt;/a&gt; über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/109-Weltraummission-Mars-Adolf-und-Eva.html&quot;  title=&quot;Mann und Frau&quot;&gt;Mann und Frau&lt;/a&gt;.&quot; 1. Mose 1,26f. LUT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nagt zugleich am allgegenwärtigen &lt;a href=&quot;http://antispeziesismus.de&quot;  title=&quot;Speziesismus&quot;&gt;Speziesismus&lt;/a&gt; (der Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Art, analog zu Rassismus oder Sexismus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt widerspricht sie dem Kreationismus, der Wahnvorstellung, dass das Leben im Universum, ja das Universum selbst, durch magisches Eingreifen einer Schöpfergottheit entstanden sei, die in den letzten Jahren in den abrahamitischen Varianten (wie im 1. Buch Mose beschrieben) eine Renaissance erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://arpix.de/viewer.php?f=1256.jpg &quot;  title=&quot;arpix.de: Orang Utan&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://arpix.de/img/a:O/w:200/h:200/q:55/f:1256.jpg&quot; alt=&quot;Orang Utan&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Fakt ist jedoch:&lt;a href=&quot;http://veganismus.de/vegan/faq-rechtfertigungsversuche.html#menschentiere&quot;  title=&quot;Menschen sind Tiere&quot;&gt; Menschen sind Trockennasenaffen, Säugetiere, Wirbeltiere&lt;/a&gt; - Tiere wie andere auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch während kaum jemand sich über den diffamierenden Bildzeitungstitel &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/22-Wir-sind-Papst.html&quot; title=&quot;Wir sind Papst&quot;&gt;&quot;Wir sind Papst&quot;&lt;/a&gt; echauffiert hat (auch wenn die Vorstellung angesichts dessen, was Ratzinger seither so von sich gegeben hat, mittlerweile manchem, der sich damit identifiziert haben mag, peinlich sein dürfte), ruft die schlichte Tatsachenaussage &quot;&lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/185-Darwintag-12.-Februar-2010.html&quot; title=&quot;Wir sind Affen&quot;&gt;wir sind Affen&lt;/a&gt;&quot; bei vielen Empörung hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch kein ethisch relevantes Merkmal, das alle Menschen von allen anderen Tieren unterscheidet, trotz aller Bemühungen von Theisten und Speziesisten eines zu finden. Vor etwa 52 Millionen Jahren begannen die Vorfahren der heutigen Primaten und damit der Menschen, in sozialen Gruppen zu leben&lt;!-- http://www.sueddeutsche.de/wissen/evolution-der-primaten-sozialverhalten-im-sonnenlicht-1.1185527 --&gt;.  &quot;Wird es da nicht langsam Zeit, der biologischen Evolution eine intellektuelle und ethische Evolution folgen zu lassen&quot;, so Stößer, &quot;und die Religion sowie alle anderen aberwitzigen Vorstellungen (inklusive Speziesismus) &lt;a href=&quot;http://abolitionismus.de&quot; title=&quot;Abolitionismus&quot;&gt;abzuschaffen &lt;/a&gt;- auch wenn das manchem &#039;Herrentier&#039; nicht gefallen mag?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;p align=center&gt;*&lt;/p&gt;[2178 Anschläge. Bei redaktioneller Verwendung wird ein Belegexemplar oder Hinweis erbeten. Fotos können in hoher Auflösung kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Diese Pressemitteilung ist zu finden unter http://antitheismus.de/archives/194-Evolutionstag-2011.html .]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: http://antitheismus.de, c/o Achim Stößer, Berliner Str. 34, D-63619 Bad Orb, Tel. +49 6052 309788, mail@antitheismus.de 
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    <pubDate>Wed, 23 Nov 2011 20:05:00 +0100</pubDate>
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    <title>Weltgebetstag 2011</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/193-Weltgebetstag-2011.html</link>
            <category>Presse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;img width=&#039;150&#039; height=&#039;150&#039;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/betende-haende.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Albrecht Dürer, &quot;Stu­die mit betenden Hän­den&quot;, 1503 (Aus­schnitt)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;strong&gt;Wes&#039; Brot ich ess&#039; ...&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Pressemitteilung 2. März 2011)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am kommenden Freitag ist wie an jedem ersten Freitag im März &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/186-Weltgebetstag-2010.html&quot;&gt;Weltgebetstag&lt;/a&gt;. Weltgebetstag der weiblichen Hälfte der Menschheit zumindest, genauer: eines Teils der Menschheit, der einem der biblischen Götter anhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweck ist natürlich zunächst das &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/179-Gott-ist-nicht-allmaechtig.html&quot;&gt;Sammeln von Spenden&lt;/a&gt;, in diesem Jahr unter dem Motto &quot;Wie viele Brote habt ihr?&quot; in Anspielung auf das Märchen von der wundersamen &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/72-Weltraummission-Neptun-Fische.html&quot;&gt;Speisung der fünftausend&lt;/a&gt; &quot;Männer, ohne Frauen und Kinder&quot; (Mt 14:21) mit &quot;fünf Brote[n] und die zwei Fische[n]&quot; (Mt 14:19) und unter Verdrängung der Tatsache, dass ihr Gott heute alle paar Sekunden ein Kind verhungern lässt, obwohl es ihm ein Leichtes wäre (gäbe es ihn), das mit solchen Zaubertricks zu verhindern. Aber da beten die Hungernden wohl nicht eindringlich genug im &quot;Vaterunser&quot; um ihr &quot;tägliches Brot&quot;, so dass dieses Gebet unerhört bleibt. Zynisch, wenn die im Reichtum schwelgenden und zugleich &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/190-Sternsinger.html&quot;&gt;bettelnden Kirchen&lt;/a&gt; dann tönen, &quot;der Mensch lebt nicht vom Brot allein&quot; (5 Mo 8:3 u.a.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie bei dem Werbeslogan &quot;Brot für die Welt&quot; der gleichnamigen evangelischen Spendensammelorganisation geht es dabei nicht um Kohlehydrate und auch nur vordergründig um modernen Ablasshandel. Nicht umsonst heißt es, &quot;Wes&#039; Brot ich ess&#039;, des&#039; Lied ich sing&#039;&quot;, des&#039; Kirchenlied, genauer gesagt. Denn eigentlicher Zweck ist die Verbreitung religiösen Wahnsinns durch das Vortäuschen von Hilfsbereitschaft, was nicht besser wird, wenn tatsächlich das eine oder andere Brot gegessen oder eine Autobahn gebaut wird. Wer, wie etwa viele Menschen im diesjährigen Weltgebetstags-&quot;Partnerland&quot; Chile durch Naturkatastrophen etc. am Boden liegt, ist natürlich besonders anfällig für solche Trickbetrüger, denn in der Not schmeckt jedes Brot. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Um so bedauerlicher, dass die Medien die kirchlichen Ankündigungen zum sogenannten Weltgebetstag völlig unkritisch nachbeten&quot;, so Achim Stößer von &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de&quot;&gt;antiheismus.de&lt;/a&gt;, der Seite gegen religiösen Wahn. &quot;Das Heimtückische dabei ist, dass der eigentliche Zweck in der Missionierung derer liegt, die &#039;arm im Geiste&#039; (Mt 5:3) sind - oder sollte es heißen: &#039;dumm wie Brot&#039;? Denn Gebete helfen ebenso gegen Krankheit wie jedes andere Placebo, sie verändern die Welt wie ein Regentanz die Dürre: was die Gläubigen in Wahrheit benutzen, um ihre Lügen zu verbreiten, ist Geld.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2301 Anschläge. Bei redaktioneller Verwendung wird ein Belegexemplar oder Hinweis erbeten. Diese Pressemitteilung ist zu finden unter http://antitheismus.de/archives/193-Weltgebetstag-2011.html .] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: http://antitheismus.de, c/o Achim Stößer, Berliner Str. 34, D-63619 Bad Orb, Tel. +49 6052 309788, mail@antitheismus.de 
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    <pubDate>Wed, 02 Mar 2011 21:35:00 +0100</pubDate>
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    <title>Darwinfische 2011</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/192-Darwinfische-2011.html</link>
            <category>Bilder</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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    Zum &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/191-Darwin-Tag-2011.html&quot; title=&quot;Darwintag 2011&quot;&gt;Darwintag 2011&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11stephansdom5.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11stephansdom5.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11stephansdom4.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11stephansdom4.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11stephansdom3.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11stephansdom3.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11stephansdom6.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11stephansdom6.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11stephansdom2.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11stephansdom2.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11stephansdom1.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11stephansdom1.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11shirt.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11shirt.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11treppe.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:207 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11treppe.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11treppe2.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:207 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11treppe2.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11fenster.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:192 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11fenster.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11fenstertag.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:192 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11fenstertag.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11kreide1.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:196 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11kreide1.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11kreide2.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:196 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11kreide2.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11kreide3.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:196 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11kreide3.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11mauer.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:196 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11mauer.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11auto.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:179 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11auto.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11auto2.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:179 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11auto2.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11wien1.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11wien1.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11wien2.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11wien2.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11wien3.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11wien3.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11basel1.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11basel1.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11basel2.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11basel2.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11basel3.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11basel3.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11basel4.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11basel4.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11basel5.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11basel5.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11basel6.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:204 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11basel6.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11autoheck.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:179 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11autoheck.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11pizza.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:198 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11pizza.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11tasche.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:198 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11tasche.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11ballon0.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:182 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11ballon0.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11ballon1.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:182 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11ballon1.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11ballon2.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:182 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11ballon2.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11ballon3.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:182 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch11ballon3.tmb.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br clear=all /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/187-Darwin-Fische-2010.html&quot; title=&quot;Darwinfische 2010&quot;&gt;Darwinfische 2010&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/176-Darwintag-2009.html&quot; title=&quot;Darwinfische 2009&quot;&gt;Darwinfische 2009&lt;/a&gt; | &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/56-Darwin-Tag.html&quot; title=&quot;Darwinfische 2008&quot;&gt;Darwinfische 2008&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Hinweis in eigener Sache: durch technische Probleme sind in den letzten Tagen bzw. Monaten einige E-Mails an mail@antitheismus.de verloren gegangen. Wer also eine E-Mail geschickt hat, ohne Antwort erhalten zu haben, bzw. Fotos zum Darwin-Tag geschickt, die hier fehlen, bitte noch einmal versuchen, die Mailadresse funktioniert nun wieder.)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Feb 2011 21:25:46 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>Darwin-Tag 2011</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/191-Darwin-Tag-2011.html</link>
            <category>Presse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwin-Fisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch09mohau.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:96 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch09mohau.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwin-Fisch&quot; alt=&quot;Darwin-Fisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;(Pressemitteilung 9. Februar 2011)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Februar - dem Geburtstag des Begründers der Evolutionstheorie, Charles &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/index.php?serendipity%5Baction%5D=search&amp;serendipity%5BsearchTerm%5D=darwin&quot; title=&quot;Darwin&quot;&gt;Darwin&lt;/a&gt; - ist &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/185-Darwintag-12.-Februar-2010.html&quot; title=&quot;Darwintag 2010&quot;&gt;Darwintag&lt;/a&gt;, an dem der Öffentlichkeit naturwissenschaftliche Erkenntnisse (im Gegensatz zu religiösen Phantasmagorien) nahe gebracht werden sollen. So etwa die Tatsache, dass Menschen eine der sieben lebenden Menschenaffenarten (Hominiden) sind und unsere Vorfahren keineswegs von einem allmächtigen Töpfer aus einem Lehmklumpen erschaffen wurden, sondern von Fischen, die Beine entwickelten und so das Land eroberten, abstammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in jedem Jahr ruft &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de&quot; title=&quot;antitheismus.de&quot;&gt;antitheismus.de&lt;/a&gt; deshalb dazu auf, gerade zu dieser Gelegenheit vermehrt &lt;a href=&quot;http://tierrechtsforen.de/16/129/365&quot; title=&quot;Darwin-Fische&quot;&gt;Darwin-Fische&lt;/a&gt; zu verbreiten, sei es auf Plakaten, T-Shirts, Aufklebern, Kreidezeichnungen, als Graffito usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Evolutiontheorie ist &quot;nur eine Theorie&quot;, so der Einwand von Kreationisten. Richtig ist, dass Darwin - selbstverständlich - so manches nicht wusste, was wir heute wissen. &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/183-Evolutionstag-2009.html&quot; title=&quot;Evolution&quot;&gt;Evolution&lt;/a&gt; dagegen ist eine unumstößliche Tatsache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Gravitation ist Fakt, ungeachtet der Tatsache, dass Newton nicht alles über die vier Grundkräfte der Physik oder eben Gravitationstheorie wusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch gibt es auch im 21. Jahrhundert immer noch Gläubige, die so tun, als ob Archaeopteryx und &lt;a href=&quot;http://tierrechtsforen.de/tiktaalik&quot; title=&quot;Tiktaalik&quot;&gt;Tiktaalik&lt;/a&gt; Hirngespinste wären wie Nephilim (die riesenhaften Nachkommen von Göttern und Menschenfrauen, 1 Mo 6:4) und Leviathan (das biblische Seeungeheuer, Ps 104:26). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer glaubt, das Leben sei von einem oder mehreren Göttern erschaffen worden, und die Evolution leugnet, ist ebenso wahnsinnig wie jemand, der die Schwerkraft bestreitet und behauptet, in Wahrheit würden Myriaden klitzekleiner unsichtbarere Elfen fallende Äpfel, von Moslems gesprengte Flugzeuge, von Gläubigen erschlagene Anders- oder Ungläubige zu Boden schubsen, und ohne diese würde alles frei schweben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um so gefährlicher, dass auch führende Politiker - nicht nur in den USA und dem Iran - diesem &lt;a href=&quot;http://tierrechtsforen.de/theismuspsychose&quot; title=&quot;Theismuspsychose&quot;&gt;Wahn&lt;/a&gt; verfallen sind (dem an Schöpfergötter - das isländische Elfenministerium, das dafür sorgt, dass keine Straßen durch den Lebensraum dieser Naturgeister gebaut werden, ist nicht ganz real). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn entgegen Pascals Behauptung ist nicht wahnsinnig zu sein keineswegs eine andere Form des Wahnsinns. Notgedrungen wahnsinnig zu sein trifft eben nicht, wie er behauptete, auf alle Menschen, sondern lediglich auf Theisten zu, nicht zwangsläufig auf Atheisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darwin-Fische sind auch eine Reaktion auf die nahezu allgegenwärtige christliche Bildpropaganda, die neben Splatterskulpturen (&quot;Kruzifixen&quot;) überwiegend als Ichtys-Symbol, als stilisierter Fisch (oft mit der Inschrift &quot;Jesus&quot;) vor allem als Autoaufkleber zu finden ist. Der Darwin-Fisch dagegen ist evolviert, weiterentwickelt: er verfügt in den meisten Varianten über Beine oder über eine Denkblase, die dem Glauben diametral gegenüberstehende Denkfähigkeit repräsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn Aufklärung ist, wie der regierende Monarch des Vatikanstaats unlängst in einem seltenen Moment geistiger Klarheit sinngemäß feststellte (wenn auch nur auf schulische Sexualaufklärung bezogen), die größte Gefahr für die Religion: die Realität ist unvereinbar mit dem Gotteswahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3083 Anschläge. Bei redaktioneller Verwendung wird ein Belegexemplar oder Hinweis erbeten. Fotos können in hoher Auflösung kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Diese Pressemitteilung ist zu finden unter http://antitheismus.de/archives/191-Darwin-Tag-2011.html .]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: http://antitheismus.de, c/o Achim Stößer, Berliner Str. 34, D-63619 Bad Orb, Tel. +49 6052 309788, mail@antitheismus.de 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 09 Feb 2011 21:12:00 +0100</pubDate>
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    <title>Sternsinger</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/190-Sternsinger.html</link>
            <category>Presse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Sternsinger gesucht&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/sternsinger-gesucht.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:177 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/sternsinger-gesucht.tmb.jpg&quot; title=&quot;Sternsinger gesucht&quot; alt=&quot;Sternsinger gesucht&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Zum Dreikönigstag lässt die Kirche wieder Kinder betteln&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Pressemitteilung 05. Januar 2011)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Januar und dem darauffolgenden Wochenende ist es wieder soweit: die katholische Kirche schickt wie jedes Jahr zum  &quot;Dreikönigstag&quot;, dem &quot;Tag der Erscheinung des Herrn&quot;, teils auch schon in den Tagen nach Weihnachten, viele hunderttausend Kinder zum Betteln. Ganz im Sinn der Ökumene dürfen mittlerweile auch protestantische Kinder mitbetteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das so erbettelte Geld, Millionen Euro im zweistelligen Bereich, ist ausnahmslos beim &quot;Kindermissionswerk&quot; abzuliefern. Es soll für vordergründig wohltätige Zwecke verwendet werden, in Wahrheit natürlich für die &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/177-Weltgebetstag-2009.html&quot; title=&quot;Weltgebetstag 2009&quot;&gt;Missionierung, also religiöse Propaganda&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Sternsinger sammelten&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/sternsinger-sammelten.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:178 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/sternsinger-sammelten.tmb.jpg&quot; title=&quot;Sternsinger sammelten&quot; alt=&quot;Sternsinger sammelten&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Nicht dass die Kirche Bettelkinder bräuchte: sie hat über die Jahrhunderte ungeheuerliche Reichtümer angehäuft. Durch Raub, Morde, Kreuzzüge, Enteignungen, Zehnte, Erbschaften und Ablasshandel (Eintrittskarten für ein - frei erfundenes - &quot;Leben nach dem Tod&quot;, auch für &quot;Sünder&quot;, die sich freikaufen). Durch Handel mit legalen Drogen und Tierausbeutungsprodukten aus klösterlichen Brauereien, Legebatterien oder Schweinemastanlagen. Durch &quot;Kirchensteuern&quot; genannte Mitgliedsbeiträge, die oft zwangsweise erhoben werden (etwa von Arbeitnehmern, die umgezogen sind und nicht mehr nachweisen können, dass sie vor Jahrzehnten ausgetreten sind, Arbeitslosen, selbst wenn sie nachweislich ausgetreten sind, oder von denen, die, weil sie gezwungen sind, in Tendenzschutzbetrieben zu arbeiten, nicht austreten können). Durch staatliche Subventionen, u.a. die Finanzierung eben solcher Tendenzschutzbetriebe wie Kindergärten oder Krankenhäuser, die die Kirchen wenig oder nichts kosten, aber deren Imagepflege dienen, und aus denen immer wieder Mitarbeiter, die nicht der &quot;richtigen&quot; christlichen Sekte angehören oder vielleicht gar &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/91-Weltraummission-Mars-Homo.html&quot; title=&quot;Homosexuelle&quot;&gt;homosexuell&lt;/a&gt; sind, entlassen werden, von Militärpfarrern, Religionsunterricht, Kirchentagen, Denkmalpflege, teils sogar die Bezahlung von Bischöfen und Pfarrern usw. Durch modernen, gefühlten Ablasshandel, eben Spendensammlungen wie diese. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem etwas entgegenzusetzen, stellt &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de&quot; title=&quot;http://antitheismus.de&quot;&gt;antitheismus.de&lt;/a&gt;,  die Seite gegen religiösen Wahn, ein Flugblatt (&lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/uploads/Sternsinger.pdf&quot; title=&quot;Sternsinger.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://antitheismus.de/uploads/Sternsinger.pdf&lt;/a&gt;) zur Verfügung, mit dem &quot;Sternsinger&quot; aufgeklärt werden können, vor wessen Karren sie da gespannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert ist hier übrigens ein Vergleich des religiösen Brauchtums der &quot;Heiligen Drei Könige&quot; mit dem ursprünglichen Mythos: in den Bibeln ist hier weder von Königen die Rede (sondern von Μάγοι, griech. Magiern, je nach Bibelübersetzung Sterndeutern oder Weisen), noch deren Anzahl genannt, schon gar nicht ihre Namen (&quot;Caspar, Melchior und Balthasar&quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derartige Beispiele gibt es viele: die Früchte, derentwegen &quot;Gott&quot; &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/127-Weltraummission-Mars-Erkenntnis.html&quot; title=&quot;Erkenntnis&quot;&gt;Adam und Eva samt all ihren Nachkommen zum Tod verurteilte&lt;/a&gt;, sind keineswegs Äpfel; Joseph wird in den Weihnachtskrippen grundsätzlich als grauhaariger, gebrechlich wirkender alter Mann dargestellt (wohl um seine Vaterschaft unglaubwürdiger zu machen, als ob die göttlich induzierte Parthenogenese dadurch glaubwürdiger würde), während er in den Bibelgeschichten mit Maria verlobt war (Mt 1:18, Lk 1:27), er nach damaligen Verhältnissen also etwa 16, sie 14 Jahre alt gewesen sein müsste; die &quot;Arche Noah&quot; ist gerade für die Kinderindoktrination beliebt (unverständlicherweise, impliziert sie doch, dass dieser ach so liebe Gott alle anderen, unschuldige Kinder ebenso wie Kuschelhäschen, ersäuft hat); bemerkenswerterweise spazieren dabei grundsätzlich alle Tiere paarweise aufs Schiff, während &lt;a href=&quot;http://antispe.de/txt/furchtundschrecken.html&quot; title=&quot;Furcht und Schrecken sei über allen Tieren&quot;&gt;laut Bibel von den &quot;reinen&quot; Tieren&lt;/a&gt; (obwohl Gott erst später entschied, welche Tiere &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/122-Weltraummission-Weganer-Wiederkaeuer.html&quot; title=&quot;essbare Tiere&quot;&gt;&quot;rein&quot;, also &quot;essbar&quot; sein sollten, Lev 11&lt;/a&gt;) je sieben &quot;gerettet&quot; (sprich, nicht von Gott ermordet) wurden (Gen 7:2-3, eins davon, um dann nach der Landung sogleich von Noah Gott in einem Brandopfer dargebracht zu werden, Gen 8:20).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir helfen Kindern, aus dem religiösen Wahn auszubrechen, sich von groteskem Glauben zu lösen - ganz gemäß dem diesjährigen Sternsinger-Motto: &quot;Kinder zeigen Stärke&quot;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[3984 Anschläge. Bei redaktioneller Verwendung wird ein Belegexemplar oder Hinweis erbeten. Fotos können in hoher Auflösung kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Diese Pressemitteilung ist zu finden unter http://antitheismus.de/archives/190-Sternsinger.html .]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: http://antitheismus.de, c/o Achim Stößer, Berliner Str. 34, D-63619 Bad Orb, Tel. +49 6052 309788, mail@antitheismus.de 
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    <pubDate>Wed, 05 Jan 2011 19:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Alle Jahre widerlich</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/189-Alle-Jahre-widerlich.html</link>
            <category>Artikel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Bahnhofs-Mission&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/bahnhofsmission2010.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:175 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/bahnhofsmission2010.tmb.jpg&quot; title=&quot;Bahnhofs-Mission&quot; alt=&quot;Bahnhofs-Mission&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bahnhofs-Mission 2010&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/184-Alle-Jahre-wieder-und-wieder.html&quot; title=&quot;Alle Jahre wieder und wieder&quot;&gt;Alle Jahre wieder&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/49-Alle-Jahre-wieder.html&quot; title=&quot;Alle Jahre wieder&quot;&gt;wieder&lt;/a&gt; wird der fiktive Geburtstag des nicht minder fiktiven Halbgotts Jesus nicht nur zelebriert, sondern allen, die nicht schnell genug auf den Weihnachtsbäumen sind, oktroyiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gewohnt bieten diverse Schmierblättchen den (Ver-)Führern christlicher Sekten ein Forum. Ein Beispiel die aktuelle Ausgabe des Gelnhäuser Boten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Gelnhäuser Gottesbote&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/allejahrewieder2010.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:173 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/allejahrewieder2010.tmb.jpg&quot; title=&quot;Gelnhäuser Gottesbote&quot; alt=&quot;Gelnhäuser Gottesbote&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gelnhäuser Gottesbote&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Paritätisch teilen sich die gesamte Titelseite  Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, und sein Gesinnungsgenosse von der Konkurrenzsekte, Heinz Josef Algermissn, Bischof von Fulda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hein fabuliert über Träume, um abrupt zu behaupten, &quot;Jesus, Sohn Gottes, der Heiland dieser Welt&quot; sei &quot;als Mensch im Stall zu Bethlehem geboren&quot; worden (war es nicht Batman, Sohn Waynes, der Rächer der Nacht, der als Milliardär im Herrenhaus bei Gotham geboren wurde?). Eben jenen Stall zeigt die Fotodokumentation der Gelnhäuser Boten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Algermissen widerspricht: Er berichtet von seiner Reise nach Bethlehem, &quot;hinab in die Tiefe einer Höhle, einer Grotte [...] Hier wurde der Jungfrau Maria Jesus Christus geboren&quot;. Ohne Schamgefühl schildert er, dass hier &quot;Päpste und Kaiser, Könige und Fürsten, die Kreuzfahrer, Pilger [...] die Stelle berührt [haben] wo der Herr der Welt als Kind gelegen&quot; habe. Nun, nicht gar so widersprüchlich, durchaus denkbar, dass damals &quot;Vieh&quot; auch in einer solchen &quot;Grotte&quot; gefangengehalten wurde. Und so zitiert er wenig später das Lied &quot;Gott ist geboren als ein Kind im Stalle. Kommt[,] lasset uns anbeten...&quot;. Nach einem Seitenhieb auf &quot;autonome Menschen&quot;, die &quot;selbstbewusst und selbstbestimmt&quot; sein wollen (im Gegensatz zu denen, die sich freiwillig vor der Knute ihres eingebildeten &quot;Herrn&quot; beugen?) schließt er, da sei es &quot;gut zu wissen: Der Stern von Bethlehem hat sich vor zweitausend Jahren auf die Erde niedergelassen.&quot; &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Der Herr ist nah&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/allejahrewieder2010b.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:174 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/allejahrewieder2010b.tmb.jpg&quot; title=&quot;Der Herr ist nah&quot; alt=&quot;Der Herr ist nah&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Herr ist nah&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Wenn das mal kein Ufo war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Seiten weiter finden wir dann unter den Terminen der Zeugen Jehovas das &quot;Bibelwort der Woche&quot; der Pfarrerin Kerstin Berk aus der Kirchengemeinde Auf dem Berg: &quot;Freut Euch, der Herr ist da!&quot; Bar jeder Herrschaftskritik jubiliert sie: &quot;Wenn sie diese Zeitung in der Hand halten, dann dauert es nicht mehr lange. Der Herr ist nahe!&quot; Das erklärt einiges, etwa, warum er sich auch in diesem Jahr wieder millionenfacher unterlassener Hilfeleistung (oder sollte man sagen: Morde) schuldig gemacht hat an all den unschuldigen Kindlein, die er in Erdbeben oder Flutkatastrophen usw. sterben ließ: er war weg. So ein allgegenwärtiger &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/179-Gott-ist-nicht-allmaechtig.html&quot; title=&quot;Gott ist nicht allmächtig&quot;&gt;Allmächtiger kann ja nicht &lt;/a&gt;überall sein; gut, dass das mal gesagt wurde. Vermutlich eine &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/categories/20-Weltraummission&quot; title=&quot;Weltraummission&quot;&gt;Weltraummission&lt;/a&gt; in eben jenem Ufo, in dem er vor zweitausend Jahren im heutigen Westjordanland gelandet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Jahre. Widerlich. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 24 Dec 2010 14:15:30 +0100</pubDate>
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    <title>Wie man junge Ziegen kocht</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/188-Wie-man-junge-Ziegen-kocht.html</link>
            <category>Leserbriefe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Martin Pätzold)</author>
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    Die MIZ 1/10 widmete sich dem Schwerpunkt &lt;a href=&quot;http://www.miz-online.de/Schwerpunktthema-Macht-sie-euch-untertan&quot;&gt;&quot;Mensch und Tier&quot;&lt;/a&gt;. Darin erschienen mehrere Artikel, die sich dem Anteil der Religionen an der Rechtfertigung des Speziesismus und der Tierausbeutung besch&amp;auml;ftigen, darunter der Artikel &quot;Fleisch, in dem noch Blut ist. Wie Juden und Moslems zu Nichtmenschen stehen&quot; (&lt;a href=&quot;http://antispe.de/txt/blut.html&quot;&gt;Online-Version&lt;/a&gt;). Als Reaktion auf diesen und die anderen Artikel erschien in der MIZ 2/10 ein Leserbrief des Juden Konrad Riggenmann (&lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/uploads/miz_02-10_leserbrief.pdf&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; die vollst&amp;auml;ndige Version), der mehrere Kritikpunkte an den verschiedenen Artikeln anbrachte, sich aber haupts&amp;auml;chlich damit besch&amp;auml;ftigte, tierfreundliche Textstellen und andere Belege f&amp;uuml;r die Tierfreundlichkeit des Judentums anzuf&amp;uuml;hren. Der folgende Antwort-Leserbrief beschäftig sich mit den allgemeinen Kritikpunkten, aber vor allem mit dem Versuch, durch die Verdrehung von Textstellen das Judentum als nicht- oder gar antispeziesistische darzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Worte h&amp;ouml;r&#039; ich wohl, allein...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Riggenmanns Apologetik irritiert nicht nur das Fehlen eines halbwegs logischen Aufbaus, sondern auch die philologische Nachl&amp;auml;ssigkeit mit W&amp;ouml;rtern und Wortbedeutungen. Er wirft Vegetarismus und Veganismus sowie Tierschutz und Tierrechte durcheinander, obwohl er h&amp;auml;tte nachlesen k&amp;ouml;nnen, dass das nicht funktioniert.&lt;a name=&quot;sdfootnote1anc&quot; href=&quot;#sdfootnote1sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Er spricht von &quot;Tierrechten&quot; bzw. &quot;Tierrechtsbewegung&quot; im Zusammenhang mit Peter Singer, obwohl dieser Rechte f&amp;uuml;r Tiere erkl&amp;auml;rterma&amp;szlig;en ablehnt.&lt;a name=&quot;sdfootnote2anc&quot; href=&quot;#sdfootnote2sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Nicht zuletzt bezeichnet er herbivore Tiere als &quot;vegan&quot; &amp;ndash; eine nicht nur falsche, sondern auch reichlich unsinnige Vermischung der Begriffsebenen. Gegen Goldners Hinweis, dass die Bedeutung von &quot;religio&quot; &quot;zur&amp;uuml;ckbinden&quot;&lt;a name=&quot;sdfootnote3anc&quot; href=&quot;#sdfootnote3sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; ist (womit Goldner offensichtlich das Verb meint), nimmt Riggenmann sich bequemerweise das Substantiv vor und beschr&amp;auml;nkt sich auf dessen erste Bedeutung (&quot;R&amp;uuml;cksicht, Besorgnis, Bedenken&quot;) &amp;ndash; die erste Bedeutung von dreizehn.&lt;a name=&quot;sdfootnote4anc&quot; href=&quot;#sdfootnote4sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;4&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Man k&amp;ouml;nnte von Beliebigkeit sprechen, dass er andere Bedeutungen nicht erw&amp;auml;hnenswert fand, wie &quot;Aberglaube, abergl&amp;auml;ubische Scheu&quot;, &quot;Religionsfrevel, religi&amp;ouml;se Schuld, S&amp;uuml;nde&quot;&lt;a name=&quot;sdfootnote5anc&quot; href=&quot;#sdfootnote5sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;5&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; oder &quot;Gewissenszwang&quot;&lt;a name=&quot;sdfootnote6anc&quot; href=&quot;#sdfootnote6sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;6&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;; bzw. einfach die Auff&amp;auml;cherung der (heutigen) Bedeutung &quot;Religion&quot;, die f&amp;uuml;nf weitere Eintr&amp;auml;ge veranschlagt.&lt;a name=&quot;sdfootnote7anc&quot; href=&quot;#sdfootnote7sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;7&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese philologische Nachl&amp;auml;ssigkeit ist nicht Unkenntnis oder Unwissen geschuldet, sondern eine typische Methode solcher Apologien, die die undankbare Aufgabe haben, aus den Konvoluten Jahrtausende (oder Jahrhunderte) alter Texte halbwegs sinnvolle Aussagen abzuleiten und die Aufrufe zu Mord, Vergewaltigung, Krieg, Rassismus, Sexismus (und Speziesismus) irgendwie als ung&amp;uuml;ltig, den Rest aber dennoch als g&amp;uuml;ltig hinzustellen. Da ist vor allem eins angesagt: Eklektizismus auf allen Ebenen, d.h. das willk&amp;uuml;rliche Ausw&amp;auml;hlen der Wortbedeutungen und der Textstellen, die f&amp;uuml;r das Erf&amp;uuml;llen der Aufgabe geeignet sind, und das Ignorieren oder Umdeuten aller anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Umdeuten, der eigentliche Kern apologetischer &quot;Auslegung&quot;, ist eine Kunst f&amp;uuml;r sich. Der gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Beliebtheit erfreuen sich folgende Methoden: (1) Ignorieren des Kontextes (stattdessen Herausl&amp;ouml;sung des Satzes oder der Wortgruppe und das Setzen in einen neuen, v&amp;ouml;llig unpassenden Kontext), (2) neue Gewichtung der Semantik der missliebigen Begriffe (Ausweitung oder Verengung der Bedeutung, Bedeutungs&amp;auml;nderung ins Positive oder Negative, sowie Umdeutung &amp;uuml;ber die Etymologie). Das Ignorieren der widersprechenden Textstellen wird meistens stillschweigend begangen, manchmal gibt es aber auch Versuche es zu rechtfertigen. Hier ist am beliebtesten das Verschieben in die Geschichte (das galt fr&amp;uuml;her, aber heute nicht mehr &amp;ndash; wieso gelten dann aber die &quot;positiven&quot; Textstellen dagegen auch heute?). Eine andere Variante bietet der christliche Apologetiker Spong: Die schlechten Worte in der Bibel k&amp;ouml;nnen nicht von Gott stammen, denn Gott ist g&amp;uuml;tig.&lt;a name=&quot;sdfootnote8anc&quot; href=&quot;#sdfootnote8sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;8&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; (Was soll man dazu sagen... Es ist ja nicht so, dass Zirkelschl&amp;uuml;sse f&amp;uuml;r die Religion untypisch w&amp;auml;ren.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal hat der Apologet Gl&amp;uuml;ck und es kommt ihm entgegen, dass die Textgrundlage schon vorsorglich &quot;bearbeitet&quot; wurde: durch Zus&amp;auml;tze zu oder &amp;Auml;nderungen von Textstellen&lt;a name=&quot;sdfootnote9anc&quot; REF=&quot;#sdfootnote9sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;9&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; und &amp;Uuml;bersetzungsf&amp;auml;lschungen&lt;a name=&quot;sdfootnote10anc&quot; href=&quot;#sdfootnote10sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;10&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; &amp;ndash; je nach politischer Lage. Abgesehen von der Frage, warum man gerade dieses Text-Konglomerat (&quot;Die&quot; Bibel) und nicht ein anderes zugrunde legen sollte, was Fox so treffend zusammenfasst: &quot;Aufgrund ihrer wirklich chaotischen Entstehungsgeschichte l&amp;auml;&amp;szlig;t sich in der Bibel keine Koh&amp;auml;renz ausmachen, die es rechtfertigen w&amp;uuml;rde, von einer &#039;biblischen&#039; Wahrheit zu sprechen. Nach einer &amp;uuml;ber tausendj&amp;auml;hrigen Entwicklung wurde schlie&amp;szlig;lich ein Kanon zusammengestellt, doch haben wir es nicht mit einem einheitlichen &#039;Werk&#039; zu tun. Die Vorstellung, man m&amp;uuml;sse von diesem Kanon ausgehen, um zu einem tieferen Verst&amp;auml;ndnis der Heiligen Schrift zu gelangen, ist ausgesprochen naiv.&quot;&lt;a name=&quot;sdfootnote11anc&quot; href=&quot;#sdfootnote11sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;11&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde Riggenmanns Apologetik nicht mit theologischer &quot;Auslegung&quot; begegnen, sondern mich auf die Interpretation der jeweiligen Aussagen beziehen, die auf dem historischen und geographischen Hintergrund sowie auf Parallelstellen und dem urspr&amp;uuml;nglichen Wortlaut des Texts beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Schutz&quot; als Nutzobjekte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um vermeintlich &quot;tierfreundliche&quot; Bibelstellen zu finden, ist die g&amp;auml;ngigste Methode die Uminterpretation von Handlungen, die zur Erhaltung der nichtmenschlichen Tiere als Nutzobjekte der Menschen dienen, in &quot;Sorge&quot; oder &quot;Schutz&quot; der Tiere. Hier sind es die Erw&amp;auml;hnungen, Tiere zu tr&amp;auml;nken (Gen 24,14, 29,19; Ex 2,17) sowie sie essen zu lassen (Dt 25,4). Dabei vergisst die Beschr&amp;auml;nkung auf diese Details den Hintergrund: dass die Tiere nur aufgrund ihres Eigentumsstatus, der in diesen Textstellen nicht in Frage gestellt, sondern bekr&amp;auml;ftigt wird, &amp;uuml;berhaupt getr&amp;auml;nkt werden m&amp;uuml;ssen. F&amp;uuml;r die Tiere w&amp;auml;re es wohl besser, erst gar nicht in Gefangenschaft leben und getr&amp;auml;nkt werden zu &quot;m&amp;uuml;ssen&quot;, sondern frei zu leben und selbstst&amp;auml;ndig trinken zu k&amp;ouml;nnen. Sofern es in diesen Stellen &amp;uuml;berhaupt um die nichtmenschlichen Tiere geht: Ex 2,17 z.B. handelt nicht vom Bed&amp;uuml;rfnis der Schafe zu trinken, sondern von Rangeleien unter den Hirten, um das Wasser f&amp;uuml;r jeweils &lt;i&gt;&quot;ihre&quot;&lt;/i&gt; Tiere.&lt;a name=&quot;sdfootnote12anc&quot; href=&quot;#sdfootnote12sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;12&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Die anderen sind ihnen egal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass auch nichtmenschliche Tiere &quot;Ruhe am Sabbat genie&amp;szlig;en&quot; (Ex 20,10, 23,12; Dt 5,14), hei&amp;szlig;t auch, dass sie sonst gebraucht werden k&amp;ouml;nnen, wie eben f&amp;uuml;r die Landwirtschaft erforderlich ist. Sie werden als Zugtiere missbraucht und werden, wenn sie nicht mehr verwendbar sind, get&amp;ouml;tet. Da die Menschen selbst am Sabbat nicht arbeiten d&amp;uuml;rfen, ist es ein bedeutungsloses Gebot, da die Tiere wohl kaum von alleine arbeiten w&amp;uuml;rden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleicherma&amp;szlig;en hei&amp;szlig;t, dass man Ochse und Esel nicht gemeinsam vor den Pflug spannen soll (Dt 22,10), auch, dass man es einzeln darf. Dass Ochse und Esel getrennt ausgenutzt werden soll, hat seine Bewandtnis wohl eher darin, dass Ochsen &quot;reine&quot; und Esel &quot;unreine&quot; Tiere sind&lt;a name=&quot;sdfootnote13anc&quot; href=&quot;#sdfootnote13sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;13&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; und die Reinheit auch der &quot;Ger&amp;auml;te&quot; schlie&amp;szlig;lich wichtig ist (vgl. Lev 11,32). So schnell entpuppt sich &quot;Tierschutz&quot; als egoistischer Purismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reichlich schief gelesen ist auch Dt 22,4, wenn es besagen soll, dass die &quot;j&amp;uuml;dische Agrarkultur das Mitgef&amp;uuml;hl mit Tieren&quot; lehre. Zum einen steht es deutlich im Kontext der gegenseitigen Hilfe der Menschen &amp;ndash; die nichtmenschlichen Tiere sind hier nur Objekte; zum anderen besagt der Vers, dass der Esel, der (wohl aus Ersch&amp;ouml;pfung) zusammengebrochen ist, wieder aufgerichtet werden soll. Daran, ihn ausruhen zu lassen oder zu entlasten, wird nicht gedacht (was wiederum lediglich eigenn&amp;uuml;tziger Tierschutz w&amp;auml;re).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Gnade, in etwas anderem gekocht zu werden&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtig kreativ wird Riggenmann, wenn es an die Umdeutung schwieriger F&amp;auml;lle geht. &quot;Du sollst ein Zicklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen.&quot; (Dt 14,21, auch Ex 23,19, 34,26) wird bei ihm zur Erinnerung &quot;bei jedem Essen daran, dass es sich bei Fleisch und Milch um Lebensmittel handelt, f&amp;uuml;r die Tiere sterben m&amp;uuml;ssen&quot;. Wie diese Assoziation zustande kommen soll, verr&amp;auml;t er leider nicht. Man wei&amp;szlig;, dass orthodoxe Juden wegen dieses Gebots nicht nur getrenntes Geschirr verwenden, sondern auch getrennte Herde, Sp&amp;uuml;len und Geschirrsp&amp;uuml;ler (scheinbar wacht Gott auch &amp;uuml;ber den Abwasch), von Erinnerungszeremonien ist dagegen nichts bekannt. Abgesehen davon, dass diese Erinnerung wieder einmal ein reichlich schwacher Trost f&amp;uuml;r die toten Tiere w&amp;auml;re. Andere Interpretationen sind wohl wahrscheinlicher: Das Verbot dient zur Abgrenzung von einer &quot;kanaanitischen Kultsitte&quot;.&lt;a name=&quot;sdfootnote14anc&quot; href=&quot;#sdfootnote14sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;14&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Der gleiche Fall liegt beim Verbot, lebenden Tieren St&amp;uuml;cke herauszuschneiden (was aus den Blut-Verboten herausinterpretiert wird), vor, war dies doch Brauch bei griechischen und &amp;auml;gyptischen Konkurrenzreligionen.&lt;a name=&quot;sdfootnote15anc&quot; href=&quot;#sdfootnote15sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;15&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Beide Male also religi&amp;ouml;se Grabenk&amp;auml;mpfe statt &#039;F&amp;uuml;rsorge&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lev 22,28 positiv zu deuten, weil man laut dieser Stelle &quot;ein Rind oder Schaf [...] nicht an einem Tag zugleich mit seinem Jungen schlachten [soll]&quot;, ist &amp;auml;hnlich grotesk. Es mag wundern, ob es die ewige Gl&amp;uuml;ckseligkeit eines Tieres ist, erst einen Tag sp&amp;auml;ter Gottes Barmherzigkeit durch das Messer zugef&amp;uuml;hrt zu werden (wie auch die ganze Passage voller Todesanweisung ist, vgl. V. 17-30). Naiverweise mag man jedenfalls dagegenhalten, dass die Tiere eventuell lieber ganz am Leben blieben. Wiederum abgesehen davon, dass die Textstelle keinerlei Hinweis auf eine solche Deutung nahelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Jom Kippur keine Lederschuhe zu tragen wird bei Riggenmann schnell zu einem &#039;Akt des Mitleids&#039;. Das ist etwas fragw&amp;uuml;rdig, wenn am gleichen Tag (und damit im gleichen Zusammenhang) ein Tier erst misshandelt und dann rituell geschlachtet wird (Kappore-Schlagen) und die traditionelle Speise am letzten Tag zuvor wiederum aus &amp;Uuml;berresten toter Tiere besteht (Kreplach). Zudem gibt es die logischere Erkl&amp;auml;rung, dass Lederkleidung Luxus war und deshalb abgelehnt wurde. Es w&amp;auml;re wiederum etwas d&amp;uuml;rftig, Tiere erst f&amp;uuml;r Leder zu t&amp;ouml;ten und ihre &amp;Uuml;berreste an 364 Tagen zu tragen, es jedoch an einem nicht zu tun, als &quot;Mitleid&quot; zu interpretieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch, die Sch&amp;auml;chtvorschrift als &quot;doch nicht ganz unsinnig&quot; zu bezeichnen, weil es ihretwegen keine Jagd gebe, vergisst, dass diese eindeutig motiviert ist: als theistischer Purismus. Es wundert, dass die Tora voller Gebote und Verbote ist, aber ein Jagdverbot (das daraus abgeleitet wird) sich nicht nicht deutlicher formulieren lie&amp;szlig;. Die Speisegesetze der Tora seien ein &quot;erstes Artenschutzgesetz der Menschheit&quot;, hei&amp;szlig;t es weiter. Abgesehen davon, dass Artenschutz wie Tierschutz anthropozentrisch ist, &amp;ndash; wie soll man Arten sch&amp;uuml;tzen, wenn man sie nach &amp;auml;u&amp;szlig;eren Merkmalen ausw&amp;auml;hlt (wie gespaltenen oder nicht-gespaltenen Hufen), statt nach der H&amp;ouml;he der Population? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Reinheit statt &quot;Veganismus&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Greenwashing religi&amp;ouml;ser Texte geh&amp;ouml;rt auch die Behauptung, dass &quot;die erste von Gott verordnete Di&amp;auml;t eine rein vegane war&quot;. Die Textstelle sagt hingegen: &quot;[Ich] &amp;uuml;bergebe euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle B&amp;auml;ume mit samenhaltigen Fr&amp;uuml;chten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen&quot; (1. Mo 1,29). Von Gott &quot;verordnet&quot; ist hier nichts, es ist lediglich eine Zuweisung und &quot;[a]uf jeden Fall handelt es sich nicht um ein &#039;Speisegebot&#039;&quot;.&lt;a name=&quot;sdfootnote16anc&quot; href=&quot;#sdfootnote16sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;16&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Genauso wenig liest man bei Dan 1,3ff. etwas von einer &quot;rein pflanzliche[n] Ern&amp;auml;hrung&quot;. Es handelt sich &amp;ndash; wieder einmal &amp;ndash; um theistischen Purismus:&lt;a name=&quot;sdfootnote17anc&quot; href=&quot;#sdfootnote17sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;17&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; &quot;Daniel war entschlossen, sich nicht mit den Speisen und dem Wein der k&amp;ouml;niglichen Tafel unrein zu machen, und er bat den Oberk&amp;auml;mmerer darum, sich nicht unrein machen zu m&amp;uuml;ssen.&quot; (V. 8&amp;#160;) Dass er kein Fleisch isst, ist wesentlich logischer dadurch motiviert, dass es im dortigen Exil nicht koscher war. Und dass sich Daniel nicht &quot;verunreinigen&quot; will, kann man ihm nachsehen, die g&amp;ouml;ttliche Strafe bei s&amp;uuml;ndigem Verzehr unkoscherer Nahrung ist schlie&amp;szlig;lich nicht gering.&lt;a name=&quot;sdfootnote18anc&quot; href=&quot;#sdfootnote18sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;18&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Du sollst t&amp;ouml;ten (nur keine anderen Juden)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sechste Gebot, &quot;Du sollst nicht morden&quot; (Ex 20,13), sei &quot;ja eigentlich nicht auf Menschen beschr&amp;auml;nkt&quot;. Riggenmann gibt keine weitere Begr&amp;uuml;ndung f&amp;uuml;r diese Erkenntnis. Nicht nur verwendet er eine fehlerhafte &amp;Uuml;bersetzung (&quot;t&amp;ouml;ten&quot; statt &quot;morden&quot;), sondern dieses Gebot beschr&amp;auml;nkt sich auch nicht nur ausschlie&amp;szlig;lich auf Menschen, sondern lediglich auf andere Juden. Es bedeutet nichts weiter als: du soll keinen anderen Juden ermorden. F&amp;uuml;r alle anderen Menschen (und anderen Tiere ohnehin) ist es nicht anwendbar.&lt;a name=&quot;sdfootnote19anc&quot; href=&quot;#sdfootnote19sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;19&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Andernfalls w&amp;auml;re es bereits kurz darauf wieder vergessen worden (Hexent&amp;ouml;tungsgebot, Ex 22,17)&lt;a name=&quot;sdfootnote20anc&quot; href=&quot;#sdfootnote20sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;20&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; und auch die direkt auf nichtmenschliche Tiere bezogenen Schlachtopfer (Ex 29,10-42, Lev 1,1-17 u.&amp;ouml;.) machen diese Ausweitung reichlich unplausibel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jes 66,3 (&quot;Man opfert Rinder - und erschl&amp;auml;gt Menschen&quot;) wird als Nebeneinanderstellen von Menschen und anderen Tieren uminterpretiert, was auch in diesem Fall nur funktioniert, wenn man den Kontext ignoriert. Denn die Aufz&amp;auml;hlung geht weiter mit: &quot;man opfert Schafe &amp;ndash; und erw&amp;uuml;rgt Hunde; man bringt Speiseopfer dar &amp;ndash; und auch Schweineblut; man spendet Weihrauch &amp;ndash; und preist einen G&amp;ouml;tzen.&quot; Um die Wertigkeit von Tieren geht es nicht, stattdessen ist es eine Polemik gegen Priester in Form einer &quot;Beschuldigung [der] &amp;Uuml;bernahme fremdreligi&amp;ouml;ser Praktiken&quot;.&lt;a name=&quot;sdfootnote21anc&quot; href=&quot;#sdfootnote21sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;21&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Wieder einmal religi&amp;ouml;se Grabenk&amp;auml;mpfe statt des behaupteten &quot;Antispeziesismus&quot;. Noch mehr solcher Grabenk&amp;auml;mpfe findet sich bei Jesus&#039;&lt;a name=&quot;sdfootnote22anc&quot; href=&quot;#sdfootnote22sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;22&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; &quot;Randale[n]&quot; (Riggenmann) gegen den Tempel-Opferkult (Mk 11, Mt 21, Lk 19), bei denen er die Tierh&amp;auml;ndler (d.s. Taubenverk&amp;auml;ufer) hinauswirft.&lt;a name=&quot;sdfootnote23anc&quot; href=&quot;#sdfootnote23sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;23&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Wieder geht es nicht um die Tiere und ihre Interessen, sondern um die Wiederherstellung des &quot;wahren&quot; Kults.&lt;a name=&quot;sdfootnote24anc&quot; href=&quot;#sdfootnote24sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;24&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Besonders interessant in Bezug auf Jesus&#039; Achtung der Tiere ist, dass sich sein &quot;Zorn gerade gegen die Taubenverk&amp;auml;ufer richtete, denn die Tauben waren die Opfertiere der armen Leute (Lev 5,7 u.&amp;ouml;.). Wenn der Taubenpreis zu hoch war, war dies f&amp;uuml;r die Armen des Volkes ganz besonders einschneidend.&quot;&lt;a name=&quot;sdfootnote25anc&quot; href=&quot;#sdfootnote25sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;25&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Jesus st&amp;ouml;rte nicht das Feilbieten von Tauben zur Ermordung in einem l&amp;auml;cherlichen Ritual f&amp;uuml;r einen offenbar blutdurstigen Gott, sondern der hohe Preis. S&amp;auml;nke der Preis, h&amp;auml;tte das zur Folge, dass &lt;i&gt;mehr&lt;/i&gt; Tauben geopfert w&amp;uuml;rden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &quot;unspeziesistische[r] Hinweis&quot; auf die Folgen des Konsums toter Tiere sei Gen 9,5. Doch die Textstelle handelt nicht von Tieren als Nahrung, sondern von Gottes Herrschsucht, so wird hier &quot;Gottes unbedingtes Herrsein &amp;uuml;ber das Leben des Menschen zum Ausdruck [gebracht]&quot;.&lt;a name=&quot;sdfootnote26anc&quot; href=&quot;#sdfootnote26sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;26&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Die nichtmenschlichen Tiere betrifft es nur insoweit, als sie genauso wie die Menschen f&amp;uuml;r einen Mord von Gott bestraft werden (vgl. Ex 21,28), was besonders perfide ist, da nichtmenschliche Tiere mangels Reflexionsf&amp;auml;higkeit (genauso wie menschliche Kleinkinder) auch heutiger, aufgekl&amp;auml;rter Auffassung nicht als rechtsf&amp;auml;hig gelten w&amp;uuml;rden. Soviel zu &#039;Gottes Gerechtigkeit&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich schlie&amp;szlig;e Gott in Gen 9,10 einen &quot;Bund&quot; oder &quot;Vertrag&quot; mit den Tieren. Dazu f&amp;auml;llt dem aufmerksamen Leser als erstes ein, dass das ein wenig sp&amp;auml;t k&amp;auml;me, hat Gott in seiner G&amp;uuml;te doch kurz zuvor fast alle menschlichen und nichtmenschlichen Tiere durch die Flut ausgerottet (Gen 6,7, 7,21). Und auch hier handelt der Text davon, &quot;da&amp;szlig; Gott Noah und allen mit ihm aus der Arche gekommenen Lebewesen eine Zusage gib, nicht aber davon, da&amp;szlig; er mit ihnen einen Bund schlie&amp;szlig;t&quot;.&lt;a name=&quot;sdfootnote27anc&quot; href=&quot;#sdfootnote27sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;27&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Bundschluss soll in Hos 2,20 vorliegen. Es sollte auffallen, dass dies nur auf &quot;Tiere des Feldes&quot;, V&amp;ouml;gel und &quot;alle[s], was auf dem Erdboden kriecht&quot; beschr&amp;auml;nkt ist. Alles Tiere, die die Landwirtschaft der Bev&amp;ouml;lkerung potenziell &quot;sch&amp;auml;digen&quot;.&lt;a name=&quot;sdfootnote28anc&quot; href=&quot;#sdfootnote28sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;28&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Die Tiere, die die Menschen selbst ausbeuten, werden vorsorglich ausgenommen. Auch hier eigenn&amp;uuml;tzige wirtschaftliche Vorteilssicherung statt Gerechtigkeit gegen&amp;uuml;ber Tieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Tiere aufgrund Num 22,32 &quot;human&quot; behandelt werden sollen, w&amp;auml;re nicht nur typischer tierrechtsfeindlicher Tierschutz und damit typisch speziesistisch, sondern geht auch hier nicht aus der Stelle hervor. In dieser fehlt jede Formulierung, die berechtigen w&amp;uuml;rde, dass es als verallgemeinernde Behandlung von nichtmenschlichen Tieren auslegbar w&amp;auml;re.&lt;a name=&quot;sdfootnote29anc&quot; href=&quot;#sdfootnote29sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;29&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Und man muss sich fragen, wieso Gott die Eselin von Bileam pr&amp;uuml;geln l&amp;auml;sst, nur weil dieser begriffsstutzig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter dient Spr 12,10 (&quot;Der Gerechte wei&amp;szlig;, was sein Vieh braucht, / doch das Herz der Frevler ist hart.&quot;) als vermeintlicher Beleg. Auch in diesem Fall ist der Kommentar eindeutig: Es geht (wieder einmal) nicht um die ethische Behandlung von nichtmenschlichen Tieren um ihrer selbst willen, sondern darum, dass &quot;das Verhalten der Frevler auf eine Selbstsch&amp;auml;digung hinauslaufen&quot; w&amp;uuml;rde.&lt;a name=&quot;sdfootnote30anc&quot; href=&quot;#sdfootnote30sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;30&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Wiederum nur nomadisches Eigeninteresse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Pred 3,19 (&quot;Denn jeder Mensch unterliegt dem Geschick und auch die Tiere unterliegen dem Geschick. Sie haben ein und dasselbe Geschick. Wie diese sterben, so sterben jene. Beide haben ein und denselben Atem. Einen Vorteil des Menschen gegen&amp;uuml;ber dem Tier gibt es da nicht. Beide sind Windhauch.&quot;) wird zu einer Aussage &amp;uuml;ber das Machtverh&amp;auml;ltnis zwischen beiden uminterpretiert. Wiederum ist in der Textstelle keine Rede davon. Dass sowohl menschliche wie nichtmenschliche Tiere sterben, ist eine blo&amp;szlig; allgemeine Feststellung. F&amp;uuml;r Anleitungen, wie sie zueinander stehen, eignet es sich nicht.&lt;a name=&quot;sdfootnote31anc&quot; href=&quot;#sdfootnote31sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;31&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sch&amp;ouml;ne Zukunft (auch f&amp;uuml;r nichtmenschliche Tiere) soll Jes 11,6 versprechen. Zu finden davon ist wenig: &quot;Kalb und L&amp;ouml;we weiden zusammen, / ein kleiner Knabe kann sie h&amp;uuml;ten.&quot; Die Frage der menschlichen Unterdr&amp;uuml;ckung von nichtmenschlichen Tieren (hier durch Hirten) wird eindeutig bejaht. Die Herrschaft wird sogar erweitert, da die &quot;gef&amp;auml;hrlichen&quot; Tiere (L&amp;ouml;we, Wolf, Schlange usw.) unsch&amp;auml;dlich gemacht sind (vgl. auch Lev 26,6) und nun selbst &#039;schwache&#039; Menschen die Aufgabe der Unterdr&amp;uuml;ckung ausf&amp;uuml;hren k&amp;ouml;nnen. Wenn die Tatsache, dass selbst in der glorreichen Zukunft nichtmenschliche Tiere noch keine Rechte haben, sondern weiterhin unter der ausnutzenden Herrschaft des Menschen stehen, &lt;i&gt;f&amp;uuml;r&lt;/i&gt; die j&amp;uuml;dischen Texte sprechen soll, ist das ein wenig abwegig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn man einen besseren Stand der nichtmenschlichen Tiere in der &quot;paradiesischen&quot; Zukunft anhand dieser Stellen annehmen w&amp;uuml;rde, muss man sich fragen, wieso Gott bzw. die j&amp;uuml;dischen Texten es nicht fertig bringen, den Tieren sofort zu helfen. F&amp;uuml;r dieses Sofort reicht es zu kaum mehr als dem &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigenden Trost, nicht in der Milch seiner Mutter, sondern in etwas anderem gekocht zu werden. So verwunderlich ist diese Strategie andererseits nat&amp;uuml;rlich nicht. Jenseitsvertr&amp;ouml;stungen sind bekanntlich eine beliebte Methode der meisten Religionen, ohne Aufwand leere Versprechungen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Freude und Frohsinn, Rindert&amp;ouml;ten und Schafeschlachten&quot; (Jes 22,13)&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der umfangreichen Apologetik blieben noch etliche blutr&amp;uuml;nstige Tora-Stellen &amp;uuml;brig. Eine Auswahl:&lt;a name=&quot;sdfootnote32anc&quot; href=&quot;#sdfootnote32sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;32&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Gottes Bet&amp;auml;tigung als K&amp;uuml;rschner (Gen 3,21), sein Verschm&amp;auml;hen pflanzlicher Opfergaben zugunsten von toten Tieren (Gen 4,3-5), Noahs eifrige Tieropferung (Gen 8,20), die &quot;Plage&quot; der Ermordung aller nichtmenschlichen Tiere &amp;ndash; gleich in drei Varianten: Ex 9,1 (die meisten &quot;Nutztiere&quot;), 9,22 (alle Tiere), 11,4 (alle erstgeborenen Tiere) &amp;ndash;, die zahlreichen Aufforderung Tiere als Opfer zu t&amp;ouml;ten (von obigen Beispielen abgesehen au&amp;szlig;erdem: Esel bzw. Schaf zu opfern oder ihnen das Genick zu brechen (Ex 13,13 bzw. 34,20), eine unschuldige Kuh t&amp;ouml;ten (Dt 21,4), ein Schaf bzw. eine Ziege t&amp;ouml;ten (Lev 5,6) usw. usf.&lt;a name=&quot;sdfootnote33anc&quot; href=&quot;#sdfootnote33sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;33&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;) oder das Prahlen mit gro&amp;szlig;er Anzahl auszunutzender Tiere (Ijob 1,3, in 42,12 verdoppelt; Gen 32,15f.; Num 31,32ff.; Esra 2,66f.). Es sieht so aus, als w&amp;uuml;rden sich die Apologeten eher die bequemen Textstellen heraussuchen (denn bei den eben genannten sind die Aufforderungen der Bibel unangenehm konkret), um so den Anschein zu erwecken, man habe sich mit den Widerspr&amp;uuml;chen auseinandergesetzt. Die Texte als tierfreundlich darzustellen &amp;ndash; selbst wenn man die &quot;positiven&quot; Stellen akzeptierte &amp;ndash;, wird von diesen Stellen deutlicher zunichte gemacht. Dieser Widerspruch ist unaufl&amp;ouml;sbar. Von den W&amp;uuml;sten- bzw. Wandernomaden (die je nach klimatischer Situation auch kurzzeitig sesshaft waren)&lt;a name=&quot;sdfootnote34anc&quot; href=&quot;#sdfootnote34sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;34&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; kann man nichts anderes erwarten, als das, was man vorfindet: Geringsch&amp;auml;tzung, Abwertung, Brutalit&amp;auml;t und Grausamkeit gegen&amp;uuml;ber den Tieren, was nur dort relativiert wird, wo es ihr Eigeninteresse, die Tiere als Eigentum und Nutzobjekte nicht unn&amp;ouml;tig zu sch&amp;auml;digen, betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Aber es sind doch blo&amp;szlig; H&amp;uuml;hner&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nicht-biblische Belege nennt Riggenmann, der Judaismus w&amp;auml;re aufgrund seiner suggerierten &quot;Tierfreundlichkeit&quot; von den Nationalsozialisten verfolgt worden. Einen Beleg bringt er nicht, da es keinen gibt. Wie wir im Artikel ausgef&amp;uuml;hrt haben, haben die Nazis Tierversuche und Sch&amp;auml;chten als Methoden der Diskriminierung von Juden verbieten lassen und sich ihres Tierschutzgesetzes ger&amp;uuml;hmt.&lt;a name=&quot;sdfootnote35anc&quot; href=&quot;#sdfootnote35sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;35&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Die Juden wurden als Tierqu&amp;auml;ler, nicht als Tiersch&amp;uuml;tzer bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riggenmanns Echauffieren dar&amp;uuml;ber, dass Christen manche Tiere umdefinieren (Schildkr&amp;ouml;ten in Fische), um ihren Speisegesetze nicht zuwider zu laufen, geht ins Leere, ist Schweinefleisch doch bei Juden unter Decknamen wie &quot;niederes Rind&quot; bekannt.&lt;a name=&quot;sdfootnote36anc&quot; href=&quot;#sdfootnote36sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;36&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Beleg gegen und nicht f&amp;uuml;r die Gleichg&amp;uuml;ltigkeit gegen&amp;uuml;ber Tieren von j&amp;uuml;discher Seite ist der Hinweis auf den dritten Teil in Charles Pattersons &quot;Eternal Treblinka&quot; (das &amp;uuml;brigens von j&amp;uuml;dischen Organisationen vehement abgelehnt wird). Die dort angef&amp;uuml;hrten Sinneswandlungen der Personen gehen auf Auseinandersetzung mit der Behandlung von Tieren zur&amp;uuml;ck, nicht auf die Religion oder die religi&amp;ouml;sen Texte. Im Gegenteil: Es wird beklagt, dass von j&amp;uuml;discher Seite keine Initiative in dieser Frage aufkommt;&lt;a name=&quot;sdfootnote37anc&quot; href=&quot;#sdfootnote37sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;37&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; und deutlich wird die Gleichg&amp;uuml;ltigkeit von Seiten der Religion auch an der Stelle, wo eine J&amp;uuml;din &amp;ndash; die wohl kaum weniger j&amp;uuml;disch ist als ihr Gegen&amp;uuml;ber &amp;ndash; auf eine Massentierhaltung mit den f&amp;uuml;r Speziesisten unabh&amp;auml;ngig ihrer Religion typischen Worten reagiert: &quot;Aber es sind doch blo&amp;szlig; H&amp;uuml;hner&quot;.&lt;a name=&quot;sdfootnote38anc&quot; href=&quot;#sdfootnote38sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;38&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass &quot;die Vegetarierquote des Staates Israel [..] heute weltweit die zweith&amp;ouml;chste nach der Indiens&quot; sei, ist zum einen fraglich,&lt;a name=&quot;sdfootnote39anc&quot; href=&quot;#sdfootnote39sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;39&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; vor allem aber w&amp;auml;re dies nicht auf die Religion zur&amp;uuml;ckzuf&amp;uuml;hren. Genau wie in anderen westlichen, post-industriellen L&amp;auml;ndern korreliert die gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Anzahl an Vegetariern mit dem h&amp;ouml;heren Einkommen und der besseren Bildung dieser L&amp;auml;nder (was genauso auf Gro&amp;szlig;britannien oder die Schweiz zutrifft).&lt;a name=&quot;sdfootnote40anc&quot; href=&quot;#sdfootnote40sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;40&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Viel interessanter w&amp;auml;re das Verh&amp;auml;ltnis zwischen orthodoxen und reformierten Juden. Allein aufgrund der Feiertage, bei denen Tiermord dazu geh&amp;ouml;rt, kann man vermuten, dass der Anteil unter den reformierten h&amp;ouml;her ist als unter den orthodoxen, mit anderen Worten: dass die Ethik zunimmt, wenn die Religiosit&amp;auml;t abnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fazit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob Tora, Neues Testament, Koran oder Veden &amp;ndash; man kann praktisch alles aus allem ableiten, wenn man die passenden Stellen herauspickt, st&amp;ouml;renden Kontext wegl&amp;auml;sst bzw. sie richtig &quot;auslegt&quot;, falls der Wortlaut gerade nicht passt, und alle Widerspr&amp;uuml;che gekonnt ignoriert. Zitate aus heiligen Texten sind ein Selbstbedienungsladen, aus dem sich Gl&amp;auml;ubige nehmen, was sie brauchen. Vielleicht muss man es ihnen nachsehen. Es ist schon nicht einfach, Jahrtausende oder Jahrhunderte alte Texte nomadischer und agrarischer Stammeskulturen aus der Bronze- und Eisenzeit an unser heutiges Leben anzupassen. Ansonsten m&amp;uuml;ssten diese Texte als das angesehen werden, was sie sind: sch&amp;auml;dlich oder bestenfalls v&amp;ouml;llig belanglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Selbstbedienungsladen in diesem Fall sieht so aus (wenn nicht anders angegeben, alles oben diskutierte Beispiele): Die angebliche Ber&amp;uuml;cksichtigung der Tiere in Jona 4,11 wird von Riggenmann als relevant erachtet, genau die gleiche Situation, nur mit gegenteiliger Aussage, in Jos 6,21, ist dagegen nicht erw&amp;auml;hnenswert. Dass Maimonides das Mordgebot Lev 22,28 positiv umdeutet, ist erw&amp;auml;hnenswert, dass derselbe beim Fleisch/Milch-Verbot eine &quot;humanit&amp;auml;re&quot; Auslegung ablehnt, wiederum nicht.&lt;a name=&quot;sdfootnote41anc&quot; href=&quot;#sdfootnote41sym&quot;&gt;&lt;sup&gt;41&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; Dass Tieropfer bei den meisten Juden abgeschafft sind, muss gesagt sein, dass es daf&amp;uuml;r keine Berechtigung gebe, w&amp;uuml;rden sie ihre eigenen Texte ernst nehmen, ist nebens&amp;auml;chlich. Num 22,32 wird betont, Num 31,14 weggelassen. Wie gesagt: Eklektizismus auf allen Ebenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist die Tora beim Umgang mit nichtmenschlichen Tieren recht eindeutig: aller &quot;Schutz&quot; geht nie &amp;uuml;ber Ma&amp;szlig;nahmen zur Bewahrung der Tiere als Eigentum (Nutzobjekte) hinaus &amp;ndash; so wie man es von Nomaden erwarten w&amp;uuml;rde. Alle diese Handlungen dienen einzig und allein der &quot;Sorge&quot;, dass der Materialwert der Tiere erhalten bleibt, denn tote, kranke oder geschw&amp;auml;chte Tiere, waren f&amp;uuml;r die Nomaden weniger n&amp;uuml;tzlich. Der &quot;Schutz&quot; entspricht dem, ein Auto in die Garage zu stellen, um den Nutzwert zu schonen; und es zu verschrotten, wenn es seinen Wert verloren bzw. Aufgabe erf&amp;uuml;llt hat. Die religi&amp;ouml;sen Gr&amp;uuml;nde daf&amp;uuml;r, bestimmte tierliche Nahrung nicht zu konsumieren, sind durchweg durch Reinheitsvorstellungen und damit rein egozentrisch bedingt. Dagegen sind die Aufforderungen zum &quot;Tiermissbrauch&quot; absolut eindeutig und er geschah bis zur Aufkl&amp;auml;rung immer wegen, nicht trotz der Bibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die j&amp;uuml;dischen Texte &amp;ndash; wie praktisch alle religi&amp;ouml;sen Texte &amp;ndash; sind angef&amp;uuml;llt mit Aussagen &amp;uuml;ber die Minderwertigkeit und Geringsch&amp;auml;tzung nichtmenschlicher Tiere. Die Stellen, die sich vermeintlich positiv &amp;uuml;ber nichtmenschliche Tiere &amp;auml;u&amp;szlig;ern, kommen &amp;ndash; wie bei allen religi&amp;ouml;sen Texten &amp;ndash; nicht &amp;uuml;ber anthropozentrische Eigennutzfunktionen hinaus. Jede Form der Enthaltung von Tierprodukten basiert &amp;ndash; wie bei praktisch allen Religionen &amp;ndash; auf asketisch-karmischem Purismus, nicht auf ethischer Ber&amp;uuml;cksichtigung der Tiere selbst. Es bleibt zu wiederholen, was bereits festgestellt wurde: Es kann keine Freiheit der Tiere von menschlicher Unterdr&amp;uuml;ckung geben, ohne Freiheit der Menschen von Religion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;font size=-1&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote1&quot;&gt; &lt;a name=&quot;sdfootnote1sym&quot; href=&quot;#sdfootnote1anc&quot;&gt;1&lt;/a&gt; Vgl. St&amp;ouml;&amp;szlig;er/P&amp;auml;tzold: Fleisch, in dem noch Blut ist, Online-Version (&lt;a href=&quot;http://antispe.de/txt/blut.html&quot;&gt;http://antispe.de/txt/blut.html&lt;/a&gt;), Abschnitt &quot;Sch&amp;auml;chten und Tierschutz&quot;. Auf die umfangreichere Online-Version wurde hingewiesen, siehe dasselbe, in: MIZ 39/1 (2010), S. 19-22, hier S. 22.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote2&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote2sym&quot; href=&quot;#sdfootnote2anc&quot;&gt;2&lt;/a&gt; Singer benutzt den Begriff nur der Einfachheit halber, doch eigentlich sei die &quot;Redeweise von Rechten [...] in keiner Weise notwendig&quot; (Peter Singer: Animal Liberation. Die Befreiung der Tiere, Reinbek bei Hamburg 1996, S. 37). Das m&amp;uuml;sste Riggenmann wissen, zitiert er Singer doch selbst an anderer Stelle (Konrad Riggenmann: Jesus. Vom Mi&amp;szlig;brauch des Menschensohns, Wien-Klosterneuburg 2009, S. 137). Dabei geht es hier nicht nur um den begrifflichen Gebrauch des Wortes &quot;Recht&quot;. Singer ist der Meinung, Tiere &quot;schmerzfrei&quot; zu t&amp;ouml;ten sei in Ordnung, obwohl dies gegen ein elementares Recht, das Recht auf Leben, verst&amp;ouml;&amp;szlig;t. Er ist gegen &quot;Massentierhaltung&quot;, aber f&amp;uuml;r sog. Alternativhaltungen und damit eindeutig Tiersch&amp;uuml;tzer, kein Tierrechtler. S.a. &lt;a href=&quot;http://tierrechtsforen.de/petersinger&quot;&gt;http://tierrechtsforen.de/petersinger&lt;/a&gt;.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote3&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote3sym&quot; href=&quot;#sdfootnote3anc&quot;&gt;3&lt;/a&gt; Was in der Tat die erste Bedeutung ist, wie sie in den W&amp;ouml;rterb&amp;uuml;chern angegeben ist, vgl. Lagenscheidt W&amp;ouml;rterbuch Lateinisch &amp;ndash; Deutsch, M&amp;uuml;nchen 2008, S. 687,1; Pons W&amp;ouml;rterbuch f&amp;uuml;r Schule und Studium Latein-Deutsch, 3. neu bearb. Aufl., Stuttgart 2003, S. 786,1; Ausf&amp;uuml;hrliches Lateinisch-Deutsches Handw&amp;ouml;rterbuch, ausgearb. von K. E. Georges, Nachdruck 1992, Bd. 2, S. 2295,1.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote4&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote4sym&quot; href=&quot;#sdfootnote4anc&quot;&gt;4&lt;/a&gt; Dreizehn Bedeutungen in Pons (a.a.O., S. 785,2-786,1), zw&amp;ouml;lf nahezu identische in Lagenscheidt (a.a.O., S. 686,2-687,1).&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote5&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote5sym&quot; href=&quot;#sdfootnote5anc&quot;&gt;5&lt;/a&gt; Langenscheidt, a.a.O., Bedeutung 5 und 11.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote6&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote6sym&quot; href=&quot;#sdfootnote6anc&quot;&gt;6&lt;/a&gt; Georges, a.a.O., Bedeutung B2b.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote7&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote7sym&quot; href=&quot;#sdfootnote7anc&quot;&gt;7&lt;/a&gt; Pons, a.a.O.: 4. religi&amp;ouml;ses Gef&amp;uuml;hl, Religiosit&amp;auml;t, Gottesfurcht, Fr&amp;ouml;mmigkeit; 6. Religion, Gottesverehrung, Glaube an Gott; 7. Gottesdienst; religi&amp;ouml;se Einrichtungen, Br&amp;auml;uche, Kult; das Heilige, Heiligkeit einer Ps. oder Sache; 9. heilige Verpflichtung, Eid; 10. Heiligtum, Kultbild, G&amp;ouml;tterbild, Glaubenssatz, heiliges Amt.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote8&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote8sym&quot; href=&quot;#sdfootnote8anc&quot;&gt;8&lt;/a&gt; John Shelby Spong: Die S&amp;uuml;nden der Heiligen Schrift. Wie die Bibel zu lesen ist, D&amp;uuml;sseldorf 2007. Weiteres Beispiel f&amp;uuml;r christliche Apologetik bei Franz	Buggle: Denn sie wissen nicht, was sie glauben. Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann, Aschaffenburg 2004, S. 225-254.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote9&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote9sym&quot; href=&quot;#sdfootnote9anc&quot;&gt;9&lt;/a&gt; Ein paar Beispiele bei Bart D. Ehrman: Abgeschrieben, falsch zitiert und missverstanden. Wie die Bibel wurde, was sie ist, G&amp;uuml;tersloh 2008, S. 154-160.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote10&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote10sym&quot; href=&quot;#sdfootnote10anc&quot;&gt;10&lt;/a&gt; Ein paar Beispiele bei Karlheinz Deschner: Der gef&amp;auml;lschte Glaube. Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergr&amp;uuml;nde, M&amp;uuml;nchen 2004, S. 26f.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote11&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote11sym&quot; href=&quot;#sdfootnote11anc&quot;&gt;11&lt;/a&gt; Robin Lane Fox: Die Geheimnisse der Bibel richtig entschl&amp;uuml;sselt. Legende und Wahrheit in der Bibel, Augsburg 2000, S. 201.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote12&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote12sym&quot; href=&quot;#sdfootnote12anc&quot;&gt;12&lt;/a&gt; Werner	H. Schmidt: Exodus 1-6 (= Biblischer Kommentar Altes Testament, Bd. 2.1), Neukirchen-Vluyn 1988, S. 93.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote13&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote13sym&quot; href=&quot;#sdfootnote13anc&quot;&gt;13&lt;/a&gt; So auch William MacDonald: Kommentar zum Alten Testament (&amp;uuml;bersetzt von Christiane Eichler),	Bielefeld 2005, S. 213,2.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote14&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote14sym&quot; href=&quot;#sdfootnote14anc&quot;&gt;14&lt;/a&gt; Franz Kogler (Hg.): Herders neues Bibellexikon, Freiburg/B. 2008, S. 521. So auch MacDonald, a.a.O., S. 110,1, 206,2. Auch andere Apologeten dieser Stelle wie Othmar Keel: Das B&amp;ouml;cklein in der Milch seiner Mutter und Verwandtes (= Orbis Biblicus et Orientalis, Bd. 33), G&amp;ouml;ttingen 1980,	betonten (unbewusst?) nur immer wieder, wie n&amp;uuml;tzlich es f&amp;uuml;r den Menschen ist (ebd., S. 52).&lt;br /&gt;
&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote15&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote15sym&quot; href=&quot;#sdfootnote15anc&quot;&gt;15&lt;/a&gt; Keel, a.a.O., S. 30-32.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote16&quot;&gt;	&lt;a name=&quot;sdfootnote16sym&quot; href=&quot;#sdfootnote16anc&quot;&gt;16&lt;/a&gt; Claus	Westermann: Genesis 1-11 (= Biblischer Kommentar Altes Testament, Bd. 1.1), 3. Aufl., Neukirchen-Vluyn 1983, S. 223.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote17&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote17sym&quot; href=&quot;#sdfootnote17anc&quot;&gt;17&lt;/a&gt; So, wenn auch mit anderen Worten, Rolf Rendtorff: Das Alte Testament. Eine Einf&amp;uuml;hrung, 6. Aufl., Neukirchen-Vluyn 2001, S. 287.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote18&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote18sym&quot; href=&quot;#sdfootnote18anc&quot;&gt;18&lt;/a&gt; Auch hierauf steht (zur Abwechslung?) die Todesstrafe, vgl. St&amp;ouml;&amp;szlig;er/P&amp;auml;tzold, a.a.O. (Online-Version), Anm.	 34.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote19&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote19sym&quot; href=&quot;#sdfootnote19anc&quot;&gt;19&lt;/a&gt; F&amp;uuml;r das hier verwendete hebr&amp;auml;ische Verb &lt;i&gt;rsh&lt;/i&gt; sind immer nur	Menschen, niemals andere Tiere die Objekte.	&quot;Das T&amp;ouml;ten im Krieg, aber auch die Selbstt&amp;ouml;tung und das Schlachten von Tieren, die ohnehin nie als Objekt des Verbs erscheinen, liegen au&amp;szlig;erhalb des Horizonts diese Verbots, da der Dekalog das Verhalten der Jud&amp;auml;er untereinander regelt. [...] Mit dem T&amp;ouml;tungsverbot des Dekalogs kann man also keine vegetarische Lebensweise begr&amp;uuml;nden, auch nicht gegen die Todesstrafe vorgehen oder den Frieden zwischen den V&amp;ouml;lkern bef&amp;ouml;rdern.&quot; (Mattias K&amp;ouml;ckert: Die zehn Gebote, M&amp;uuml;nchen 2007, S. 76f.; sowie Frank-Lothar Hossfeld: &quot;Du sollst nicht t&amp;ouml;ten!&quot; Das f&amp;uuml;nfte Dekaloggebot im Kontext alttestamentlicher Ethik, Stuttgart 2003, S. 19, 22-24).&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote20&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote20sym&quot; href=&quot;#sdfootnote20anc&quot;&gt;20&lt;/a&gt; Von den anderen Mordaufrufen in der Tora abgesehen (Gen 19,24f.; Ex 12,29, 32,27-29; Lev 20,13; Num 31,14-18; Dt 21,18-21, 22,23f. u.&amp;ouml;.).&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote21&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote21sym&quot; href=&quot;#sdfootnote21anc&quot;&gt;21&lt;/a&gt; Peter H&amp;ouml;ffken: Das Buch Jesaja. Kapitel 40-66 (= Neuer Stuttgarter Kommentar Altes Testament, Bd. 18.2), Stuttgart 1998, S. 247f.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote22&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote22sym&quot; href=&quot;#sdfootnote22anc&quot;&gt;22&lt;/a&gt; Mir ist bewusst, dass &quot;Jesus&quot; eigentlich anders dekliniert wird, ich w&amp;uuml;sste jedoch nicht, wieso ich diesen Sonderstatus akzeptieren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote23&quot;&gt;	&lt;a name=&quot;sdfootnote23sym&quot; href=&quot;#sdfootnote23anc&quot;&gt;23&lt;/a&gt; Eine Stelle im Neuen Testament, die Riggenmann als &quot;wohl authentisch&quot; bezeichnet. Bei all den Widerspr&amp;uuml;chen und der historischen Fragw&amp;uuml;rdigkeit (vgl. Deschner, a.a.O., S. 17-22, 27-32), eine sehr mutige Annahme. Auch meint er, es sei &quot;unklar&quot;, ob Jesus &quot;Vegetarier war&quot;. Das Umbringen von Sechstausend Schweinen (Mt 8,28-32; Mk 5,2-13; Lk 8,26-33) war wahrscheinlich &quot;vegetarisch&quot;, da er sie schlie&amp;szlig;lich nicht gegessen hat (im Gegensatz zu einem durchaus unvegetarischen Fisch,	vgl. Lk 24,42f.).&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote24&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote24sym&quot; href=&quot;#sdfootnote24anc&quot;&gt;24&lt;/a&gt; Ulrich Luz: Das Evangelium nach Matth&amp;auml;us (= EKK. Evangelisch-katholischer Kommentar zum Neuen Testament, Bd. 1.3), Z&amp;uuml;rich [u.a.] 1997, S. 185f. Dort auch andere (jedoch niemals auf die Tiere) bezogene Theorien.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote25&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote25sym&quot; href=&quot;#sdfootnote25anc&quot;&gt;25&lt;/a&gt; Ebd.,	S. 187.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote26&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote26sym&quot; href=&quot;#sdfootnote26anc&quot;&gt;26&lt;/a&gt; Westermann, a.a.O., S. 624.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote27&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote27sym&quot; href=&quot;#sdfootnote27anc&quot;&gt;27&lt;/a&gt; Ebd.,	S. 631. Riggenmann verweist auch auf Gen 18,25, wo jedoch weder von einem Vertrag noch von Tieren die Rede ist.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote28&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote28sym&quot; href=&quot;#sdfootnote28anc&quot;&gt;28&lt;/a&gt; Hans Walter Wolff: Dodekapropheton 1 Hosea (= Biblischer Kommentar Altes Testament, Bd. 14.1), 3. verb. Aufl., Neukirchen-Vluyn 1976, S. 62.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote29&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote29sym&quot; href=&quot;#sdfootnote29anc&quot;&gt;29&lt;/a&gt; Dementsprechend gibt es keinerlei derartige Erw&amp;auml;hnung im Kommentar (Horst Seebass: Numeri 22,2-36,13 (= Biblischer Kommentar Altes Testament, Bd. 4.3), Neukirchen-Vluyn 2007, S. 78).&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote30&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote30sym&quot; href=&quot;#sdfootnote30anc&quot;&gt;30&lt;/a&gt; Otto Pl&amp;ouml;ger: Spr&amp;uuml;che Salomos (Proverbia) (= Biblischer Kommentar Altes Testament, Bd. 17), Neukirchen-Vluyn 1984, S. 150.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote31&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote31sym&quot; href=&quot;#sdfootnote31anc&quot;&gt;31&lt;/a&gt; Dementsprechend wenden sich Exegeten auch ausdr&amp;uuml;cklich gegen eine Gleichstellung, vgl. MacDonald, a.a.O., S. 886,1.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote32&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote32sym&quot; href=&quot;#sdfootnote32anc&quot;&gt;32&lt;/a&gt; Siehe auch Achim St&amp;ouml;&amp;szlig;er: Wie Bibeln und Christen zu Nichtmenschen stehen. Teil 1: Furcht und Schrecken sei &amp;uuml;ber allen Tieren, Online-Version &lt;a href=&quot;http://antispe.de/txt/furchtundschrecken.html&quot;&gt;http://antispe.de/txt/furchtundschrecken.html&lt;/a&gt;.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote33&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote33sym&quot; href=&quot;#sdfootnote33anc&quot;&gt;33&lt;/a&gt; Weitere Auswahl: Ex 29,1ff.; Lev 1,1ff., 6,1ff., 8,1ff.; Num 15,1ff.; Ez 45,1ff.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote34&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote34sym&quot; href=&quot;#sdfootnote34anc&quot;&gt;34&lt;/a&gt; Zu den historischen Hintergr&amp;uuml;nden siehe Israel Finkelstein, Neil Asher Silberman: Keine Posaunen vor Jericho. Die arch&amp;auml;ologische Wahrheit &amp;uuml;ber die Bibel, Sonderausgabe, M&amp;uuml;nchen 2006, u.a. S. 116, 129, 133.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote35&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote35sym&quot; href=&quot;#sdfootnote35anc&quot;&gt;35&lt;/a&gt; Dass sie selbst nicht besser waren, darauf sind wir eingegangen, vgl. St&amp;ouml;&amp;szlig;er/P&amp;auml;tzold, a.a.O., S. 21.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote36&quot;&gt;	&lt;a name=&quot;sdfootnote36sym&quot; href=&quot;#sdfootnote36anc&quot;&gt;36&lt;/a&gt; Vgl. St&amp;ouml;&amp;szlig;er/P&amp;auml;tzold, a.a.O. (Online-Version), Anm. 44.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote37&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote37sym&quot; href=&quot;#sdfootnote37anc&quot;&gt;37&lt;/a&gt; Charles Patterson: &quot;F&amp;uuml;r die Tiere ist jeden Tag Treblinka.&quot; &amp;Uuml;ber die Urspr&amp;uuml;nge des industrialisierten T&amp;ouml;tens, Frankfurt/M. 2001, S. 176.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote38&quot;&gt;&lt;a name=&quot;sdfootnote38sym&quot; href=&quot;#sdfootnote38anc&quot;&gt;38&lt;/a&gt; Ebd., S. 185. Das h&amp;auml;tte Riggenmann wissen m&amp;uuml;ssen, zitiert er diesen Passus doch selbst an anderer Stelle (vgl. Riggenmann, a.a.O., S. 146).&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote39&quot;&gt; &lt;a name=&quot;sdfootnote39sym&quot; href=&quot;#sdfootnote39anc&quot;&gt;39&lt;/a&gt; Nach dieser Statistik: &lt;a href=&quot;http://www.euroveg.eu/lang/en/info/howmany.php&quot;&gt;http://www.euroveg.eu/lang/en/info/howmany.php&lt;/a&gt; [16.08.2010], sind die der Schweiz und Deutschlands h&amp;ouml;her. Das kann angezweifelt werden, andere Statistiken k&amp;ouml;nnen es jedoch genauso.&lt;br /&gt;
&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote40&quot;&gt;	&lt;a name=&quot;sdfootnote40sym&quot; href=&quot;#sdfootnote40anc&quot;&gt;40&lt;/a&gt; So wie die Quote in Indien an der Nicht-Verf&amp;uuml;gbarkeit von &quot;Fleisch&quot; h&amp;auml;ngt. Die, denen es zur Verf&amp;uuml;gung steht, entfernen sich zunehmend von den religi&amp;ouml;sen Vorschriften (die aus &amp;ouml;konomischen, nicht aus &quot;tiersch&amp;uuml;tzerischen&quot; Gr&amp;uuml;nden erlassen wurden). Dazu kommt, dass Vegetarismus generell kein sehr guter Gradmesser ist, da er oftmals gesundheitlich bedingt ist, nicht ethisch.&lt;/DIV&gt;&lt;DIV ID=&quot;sdfootnote41&quot;&gt;	&lt;a name=&quot;sdfootnote41sym&quot; href=&quot;#sdfootnote41anc&quot;&gt;41&lt;/a&gt; Zit. in Keel, a.a.O., S. 29.&lt;/DIV&gt;&lt;/BODY&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/HTML&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 20 Oct 2010 20:17:52 +0200</pubDate>
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    <title>Darwin-Fische 2010</title>
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10mauer.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10j1a.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:156 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10j1a.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10j1b.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:157 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10j1b.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10j2.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:158 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10j2.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10j3.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:159 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10j3.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10j4.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:160 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10j4.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10treppenah.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:168 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10treppenah.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10treppe.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:167 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10treppe.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10baum.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:146 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10baum.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10pflaster.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:163 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10pflaster.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10mauer2.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:162 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10mauer2.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10geaest.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:155 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10geaest.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10bank.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:145 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10bank.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10poller.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:164 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10poller.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10pollernah.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:165 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10pollernah.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10zug1.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:169 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10zug1.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10fluss2.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:154 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10fluss2.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10fluss.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:153 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10fluss.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10bahn.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:144 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10bahn.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10zug2a.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:170 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10zug2a.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10zug2b.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:171 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10zug2b.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10auto.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:143 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;150&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwinfisch10auto.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwinfisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sat, 06 Mar 2010 22:22:00 +0100</pubDate>
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    <title>Weltgebetstag 2010</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/186-Weltgebetstag-2010.html</link>
            <category>Presse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Betende Maria&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/betende-maria.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:142 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;200&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/betende-maria.tmb.jpg&quot; title=&quot;Betende Maria&quot; alt=&quot;Betende Maria&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Albrecht Dürer, Betende Maria, 1518&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Am kommenden Freitag ist Weltgebetstag. Nicht ganz allgemein, aber Weltgebetstag der Frauen. An jedem ersten Freitag im März wird international dazu aufgerufen, zu beten - und, natürlich, vor allem zu spenden. Denn &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/179-Gott-ist-nicht-allmaechtig.html&quot; title=&quot;Gott ist nicht allmächtig&quot;&gt;Gott kann (sich) schließlich - ungeachtet seiner Allmächtigkeit - nicht (um) alles (kümmern)&lt;/a&gt;. Daher werden Kollektengelder benötigt, die dazu verwendet werden sollen, zu helfen, so heißt es. Religiöse Propaganda zu verbreiten, heißt das im Klartext. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://antitheismus.de&quot; title=&quot;antitheismus.de&quot;&gt;antitheismus.de&lt;/a&gt; - die Seite gegen religiösen Wahn - ruft daher auch in diesem Jahr dazu auf, zu beten. Und zwar immer dann, wenn ein Gläubiger um etwas bittet. &quot;Kann ich das Salz haben?&quot; - &quot;Oh Herr, beschere diesem Deinem Anhänger Natriumchlorid im Übermaß. Amen.&quot; - &quot;Wo geht&#039;s zum Bahnhof?&quot; - &quot;Vater im Himmel, weise diesem guten Menschen den rechten Weg. Amen.&quot; (Selbstverständlich, aber für Gläubige muß das wohl explizit erwähnt werden, nicht in echten Notsituationen: einem Ertrinkenden werfen wir den Rettungsring zu, statt für seine Rettung zu beten.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sollten wir auch um eine etwas kritischere Berichterstattung in den Medien zum Weltgebetstag beten, eine, die nicht die Kirchenpropaganda nachbetet - wobei vorauszusehen ist, daß auch dieses Gebet nicht erfüllt wird. So wie auch unser &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/177-Weltgebetstag-2009.html&quot; title=&quot;Weltgebetstag 2009&quot;&gt;letztjähriger Aufruf, dafür zu beten, daß die Gläubigen weltweit endlich zur Vernunft kommen und Atheisten werden&lt;/a&gt;, unerhört blieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant wäre es wohl auch, in einer katholischen Kirche den Gebetsteppich auszurollen, sich mit Weihwasser rituell zu waschen (aufgrund der üblichen bakteriellen Belastung des Weihwassers nur bei intaktem Immunsystem zu empfehlen, andernfalls könnte ein Gesundbeter benötigt werden) und die passende religiöse Gymnastik zu turnen; in einer Synagoge eine Gebetsmühle, einem Königreichssaal einen Rosenkranz zu drehen. Das könnte allerdings nach §167 StGB (Störung der Religionsausübung) strafbar sein. Immerhin wäre damit jedoch die Beterei der Konkurrenzsekten als &quot;in grober Weise stör[end]&quot; oder gar &quot;beschimpfende[r] Unfug&quot; eingeordnet - was ein nicht zu verachtendes Ergebnis wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht, nur vielleicht, begreift dann der eine oder andere: Hände, die zum Gebet gefaltet sind, helfen nicht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 21:21:00 +0100</pubDate>
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    <title>Darwintag 12. Februar 2010</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/185-Darwintag-12.-Februar-2010.html</link>
            <category>PM</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;(Pressemitteilung 5. Februar 2010)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwin-fisch.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:63 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;133&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwin-fisch.tmb.jpg&quot; title=&quot;Darwinfisch&quot; alt=&quot;Darwin-Fisch&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Darwin-Fisch 2008&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Am 12. Februar ist &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/59-Darwin-Tag-im-Darwin-Jahr.html&quot; title=&quot;Darwintag&quot;&gt;Darwin-Tag&lt;/a&gt; (anläßlich des Geburtstags des Begründers der Evolutionstheorie, Charles Darwin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in jedem Jahr ruft &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de&quot; title=&quot;antitheismus.de&quot;&gt;antitheismus.de&lt;/a&gt; daher dazu auf, gerade zu dieser Gelegenheit vermehrt &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/176-Darwintag-2009.html&quot; title=&quot;Darwin-Fische&quot;&gt;Darwin-Fische&lt;/a&gt; zu verbreiten. Darwin-Fische sind eine Reaktion auf die nahezu allgegenwärtige christliche Bildpropaganda, die neben Splatterskulpturen (&quot;&lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/categories/9-Kruzifixe&quot; title=&quot;Kruzifixe&quot;&gt;Kruzifixen&lt;/a&gt;&quot;) überwiegend als Ichtys-Symbol, als stilisierter Fisch (oft mit der Inschrift &quot;Jesus&quot;) vor allem als Autoaufkleber zu finden ist. Der Darwin-Fisch dagegen ist evolviert, weiterentwickelt: er verfügt in den meisten Varianten über Beine oder über eine Denkblase, die dem Glauben diametral gegenüberstehende Denkfähigkeit repräsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Menschen, denen nicht jegliche Bildung verwehrt wurde, ist klar: wir sind keineswegs durch einen Schöpfungsakt eines Demiurgen, eines mit magischen Kräften ausgestatteten (jedoch offenbar selbst oft keines Schöpfers bedürfenden) Handwerkers wie Jahwe, Allah, Brahman, Rangi und Papan, Ahura Mazda oder auch des Osterhasen oder des fliegenden Spaghettimonsters entstanden (schon deshalb, weil diese alle gleichermaßen ihrerseites Geschöpfe menschlicher Phantasie sind), sondern haben uns durch &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/183-Evolutionstag-2009.html&quot; title=&quot;Evolutionstag&quot;&gt;Evolution&lt;/a&gt; entwickelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bewußtsein dafür, dass Menschen und Affen gemeinsame Vorfahren haben (populär fälschlich als &quot;der Mensch stammt vom Affen ab&quot; verkürzt), wächst: laut einer demoskopischen Umfrage vertraten 2009 fast zwei Drittel (63%) aller Deutschen diese Ansicht, was einen kontinuierlichen Anstieg der Vernunft seit 1970 (38%) bedeutet. Beängstigenderweise bestritt auch im 21. Jahrhundert jedoch immer noch jeder fünfte Deutsche  eine Verwandtschaft zwischen Menschen und Affen, jeder dritte Katholik (32%) und jeder fünfte Protestant (21%) vertraten die kreationistische Auffassung: &quot;Der Mensch wurde von Gott geschaffen, wie es in der Bibel steht.&quot; und ordnete sich somit geistig dem finsteren Mittelalter zu (das das Attribut &quot;finster&quot; immerhin der damals noch viel stärkeren Hegomie der Kirche verdankt). &lt;!-- MIZ 2/09p54--&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Evolutionisten-Statistik&quot; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/evolutionisten-statistik.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:141 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;151&quot;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/evolutionisten-statistik.tmb.png&quot; title=&quot;Evolutionisten-Statistik&quot; alt=&quot;Evolutionisten-Statistik&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Quelle der Zahlen: MIZ 2/09&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Darüberhinaus leugnen noch fast alle &lt;a href=&quot;http://antispeziesismus.de&quot; title=&quot;Antispeziesismus&quot;&gt;Speziesisten&lt;/a&gt;, was mittlerweile in jedem seriösen Werk der Biologie zum Thema nachzulesen ist: Menschen &lt;i&gt;sind Affen&lt;/i&gt;, Menschenaffen wie Bonobos, Schimpansen, Gorillas und Orang Utans; Menschen und &lt;i&gt;andere&lt;/i&gt; Affen haben gemeinsame Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das ein Wunder, in einer Gesellschaft, in der &lt;!-- MIZ 2/09p52--&gt; die Bundesministerin für &quot;Forschung und Bildung[sic!]&quot;, Annette Schavan (CDU) zugleich Honorarprofessorin für Katholische Theologie[sic!] an der Freien[sic!] Universität Berlin ist, Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken etc. war? Einer Gesellschaft, in der einer der mächtigsten Männer der Welt, Führer der katholischen Christenheit, der amtierende Papst Joseph Ratzinger alias Benedikt XVI. im vergangenen Jahr beklagte, dass &quot;im öffentlichen Leben sich das Vertrauen in den wissenschaftlichen und den wirtschaftlichen Fortschritt behauptet&quot;&lt;!-- MIZ 3/09 p59 --&gt; habe und der 1990 den Inquisitionsprozess gegen Galileo Galilei als &quot;gerecht&quot; und &quot;vernünftig&quot;  bezeichnete&lt;!--MIZ 2/09p47, http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,528815,00.html--&gt;? Einen Prozess, weil dieser das kopernikanische Weltbild vertrat, nach dem die Erde sich - kaum zu glauben für geo- und anthropozentrische Theisten - um die Sonne dreht, was natürlich dem biblisch festgehaltenen Glaubenssystem von einer unbeweglichen Erde widerspricht (vgl. 1 Chr 16:30 (VUL), &lt;i&gt;&quot;terra ipse enim fundavit orbem inmobilem&quot;&lt;/i&gt;, auch wenn neuere &quot;Übersetzungen&quot; das zu vertuschen versuchen), einer Weltsicht, die Jahrtausende&lt;!--[hm, ca. 1,8 Jtsd., ist das okay? - &quot;jap&quot; [mp] ]--&gt; zuvor zusammen mit den Grundlagen des christlichen Gottesbildes ungebildete Wüstennomanden halluziniert hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gilt also, Zeichen zu setzen gegen diese Hindernisse auf dem Weg in eine von (wirklicher) Wissenschaft und Vernunft geprägten Gesellschaft, Zeichen, die auch in diesem Jahr wieder auf antitheismus.de dokumentiert werden sollen: eben beispielsweise Darwin-Fische. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3918 Anschläge. Bei redaktioneller Verwendung wird ein Belegexemplar oder Hinweis erbeten. Fotos können in hoher Auflösung kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Diese Pressemitteilung ist zu finden unter http://antitheismus.de/archives/185-Darwintag-12.-Februar-2010.html .]&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 05 Feb 2010 22:55:00 +0100</pubDate>
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    <title>Alle Jahre wieder und wieder</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/184-Alle-Jahre-wieder-und-wieder.html</link>
            <category>Presse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/weihnachtspropaganda2.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;200&#039; height=&#039;150&#039;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/weihnachtspropaganda2.tmb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nichts neues: die alte Leier.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 150px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/weihnachtspropaganda.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;150&#039; height=&#039;200&#039;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/weihnachtspropaganda.tmb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gelnhäuser Gottesbote mit christlichen Lügen&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Auch in diesem Jahr strotzen (nicht nur, aber auch) die &quot;amtlichen Bekanntmachungen&quot; von Lokalblättchen vor religiöser Propaganda anläßlich des fiktiven Christenführergeburtstags. Wieder sind ganze (Titel-)Seiten der angeblich frohen Botschaft gewidmet (ohne einen Hauch der Erwähnung der brutalen Realität, wenn schon nicht bezüglich der &lt;a href=&quot;http://tierrechtsforen.de/theismuspsychose&quot;  title=&quot;Theismus: Psychose&quot;&gt;Wahnvorstellungen&lt;/a&gt;, so doch wenigstens der historischen und gegenwärtigen Gemetzel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So druckt etwa der &quot;Gelnhäuser Bote&quot; die Botschaft des Fuldaer Bischofs Heinz Josef Algermissen über seine angeblich &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/49-Alle-Jahre-wieder.html&quot;  title=&quot;Gott in Gestalt eines Kindes&quot;&gt;gestaltwandelnde Gottheit ab, die wir schon seit Jahren kennen &lt;/a&gt;- ergänzt allerdings um ein Pamphlet seines Kollegen von der Konkurrenzsekte, Prof. Dr. Martin Hein, der lügt: &lt;blockquote&gt;Gott wird Mensch. Er wendet sich in Jesus der Welt und der Menschheit auf neue Weise zu: Liebe und Frieden sind seine Zeichen.&lt;/blockquote&gt;Auch wenn er (wohl unfreiwillig) eingesteht, daß die &quot;alte Weise&quot; seines (Kriegs-)Gottes Jahwe eine blutige ist, so ist diese angeblich neue Weise  - ihren eigenen Propagandaschriften, den sogenannten &quot;Bibeln&quot; zufolge -  ebenfalls geprägt von &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/16-Jesus-predigt-Hass-und-Gewalt.html&quot;  title=&quot;Jesus predigt Haß und Schwert&quot;&gt;Haß und Gewalt, einem &quot;Jesus&quot;, der dazu aufruft, zum Schwert zu greifen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Säugling in den Kitschkrippen sieht man das erstaunlicherweise überhaupt nicht an. 
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    <pubDate>Thu, 24 Dec 2009 12:24:00 +0100</pubDate>
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    <title>Evolutionstag 2009</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/183-Evolutionstag-2009.html</link>
            <category>Presse</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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    &lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/darwin-fisch-evolve.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;200&#039; height=&#039;150&#039; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/darwin-fisch-evolve.tmb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;b&gt;Gegen Speziesismus und Kreationismus&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Pressemitteilung 20. November 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. November jeden Jahres, dem Tag der Erstveröffentlichung von Charles Darwins &lt;i&gt;The Origin of Species&lt;/i&gt; (dt. &quot;Die Entstehung der Arten&quot;), ist &quot;&lt;a href=&quot;http://tierrechtsforen.de/evolutionstag&quot;  title=&quot;Evolutionstag&quot;&gt;Evolutionstag&lt;/a&gt;&quot;. In diesem Jahr ist es ein ganz besonderer: 2009 ist das &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/59-Darwin-Tag-im-Darwin-Jahr.html&quot;  title=&quot;Darwinjahr&quot;&gt;Darwinjahr&lt;/a&gt;, in dem sich der Geburtstag des Begründers der Evolutionstheorie zum 200. Mal jährt, und darüberhinaus erschien &lt;i&gt;The Origin of Species&lt;/i&gt; vor genau 150 Jahren, am 24. November 1859.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tatsache der Evolution kratzt natürlich an der religiösen Lehre der &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/130-Weltraummission-Mars-Bildnis.html&quot;  title=&quot;Gottebenbildlichkeit&quot;&gt;Gottesebenbildlichkeit&lt;/a&gt; (&quot;Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da &lt;a href=&quot;http://antispe.de/txt/furchtundschrecken.html&quot;  title=&quot;Furcht und Schrecken sei über allen Tieren&quot;&gt;herrschen&lt;/a&gt; über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/109-Weltraummission-Mars-Adolf-und-Eva.html&quot;  title=&quot;Mann und Frau&quot;&gt;Mann und Frau&lt;/a&gt;.&quot; 1. Mose 1,26f. LUT).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nagt zugleich am allgegenwärtigen &lt;a href=&quot;http://antispeziesismus.de&quot;  title=&quot;Speziesismus&quot;&gt;Speziesismus&lt;/a&gt; (der Diskriminierung aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Art, analog zu Rassismus oder Sexismus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem aber widerspricht sie dem Kreationismus, der Wahnvorstellung, daß das Leben im Universum durch magisches Eingreifen einer Schöpfergottheit entstanden sei, die derzeit in den abrahamitischen Varianten (wie im 1. Buch Mose beschrieben) eine Renaissance erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://arpix.de/viewer.php?f=1256.jpg &quot;  title=&quot;arpix.de: Orang Utan&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://arpix.de/img/a:O/w:200/h:200/q:55/f:1256.jpg&quot; alt=&quot;Orang Utan&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Fakt ist:&lt;a href=&quot;http://veganismus.de/vegan/faq-rechtfertigungsversuche.html#menschentiere&quot;  title=&quot;Menschen sind Tiere&quot;&gt; Menschen sind &quot;nackte Affen&quot; (Desmond Morris), Trockennasenaffen, Säugetiere, Wirbeltiere.&lt;/a&gt; Tiere wie andere auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der Mensch ist das religiöse Tier. Er ist das einzige religiöse Tier. Er ist das einzige Tier, das die Wahre Religion hat - mehrere davon. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten liebt wie sich selbst und ihm die Kehle durchschneidet, wenn seine Theologie ihm nicht recht ist. [...] Die höheren Tiere haben keine Religion.&quot; (Mark Twain) &lt;!--Man is the Religious Animal.  He is the only Religious Ani­mal.  He is the only animal that has the True Religion, several of them.  He is the only animal that loves his neighbor as himself, and cuts his throat if his theology isn’t straight.  He has made a graveyard of the globe in trying his honest best to smooth his brother’s path to happiness and heaven.  He was at it in the time of the Caesars, he was at it in Mahomet’s time, he was at it in the time of the Inquisition, he was at it in France a couple of cen­turies, he was at it in England in Mary’s day, he has been at it ever since he first saw the light, he is at it today in Crete (as per the telegrams quoted above) he will be at it somewhere else tomor­row.  The higher animals have no religion.  And we are told that they are going to be left out, in the Hereafter.  I wonder why?  It seems questionable taste. Mark Twain, The Lowest Animal http://videorat.videohh.com/DOCS/The%20Lowest%20Animal.doc--&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://antispe.de/zitate.html&quot;  title=&quot;Zitate&quot;&gt;&quot;Der Mensch ist ein wunderliches Tier.&quot; (August Strindberg) &quot;... ein bösartiges Tier.&quot;	(Joseph Conrad) &quot;... das einzige Tier, das erröten kann - oder sollte.&quot; (Mark Twain) &quot;... das Tier, das Kaugummi kaut.&quot; (Durs Grünbein)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller Bemühungen von Theisten und Speziesisten gibt es jedoch kein ethisch relevantes Merkmal, das alle Menschen von allen anderen Tieren unterscheidet. Es ist an der Zeit, sich nicht nur von der Religion, sondern von allen aberwitzigen Vorstellungen (auch dem Speziesismus) loszusagen. Auch wenn das manchem &quot;Herrentier&quot; nicht gefallen mag.&lt;br /&gt;
 &lt;p align=center&gt;*&lt;/p&gt;[2384 Anschläge. Bei redaktioneller Verwendung wird ein Belegexemplar oder Hinweis erbeten. Fotos können in hoher Auflösung kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Diese Pressemitteilung ist zu finden unter http://antitheismus.de/archives/183-Evolutionstag-2009.html .]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: http://antitheismus.de, c/o Achim Stößer, Berliner Str. 34, D-63619 Bad Orb, Tel. +49 6052 309788, mail@antitheismus.de 
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    <pubDate>Fri, 20 Nov 2009 11:24:00 +0100</pubDate>
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    <title>Nietzsche und Religion</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/181-Nietzsche-und-Religion.html</link>
            <category>Texte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 200px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/nietzsche.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;200&#039; height=&#039;200&#039;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/nietzsche.tmb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Friedrich Nietzsche&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Menschliches, Allzumenschliches I (Band 2)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorausgesetzt, dass überhaupt g e g l a u b t wird, so ist der Alltags-Christ eine erbärmliche Figur, ein Mensch, der wirklich nicht bis drei zählen kann, und der übrigens, gerade wegen seiner geistigen Unzurechnungsfähigkeit, es nicht verdiente, so hart bestraft zu werden, als das Christenthum ihn verheisst. (S. 119)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[...] [A]ndere sind in höchstem Grade anziehend, weil bestimmte Wahnvorstellungen über ihr ganzes Wesen Lichtströme ausgiessen: wie es zum Beispiel mit dem berühmten Stifter des Christenthums der Fall ist, der sich für den eingeborenen Sohn Gottes hielt und desshalb sich sündlos fühlte; so dass er durch eine Bildung - die man nicht zu hart beurtheilen möge, weil das ganze Alterthum vor Göttersöhnen wimmelte - das selbe Ziel erreichte, das Gefühl völliger Sündlosigkeit, völliger Unverantwortlichkeit [...]. (S. 140)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Menschliches, Allzumenschliches II (Band 2)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Seele muss ihre bestimmten Kloaken haben, wohin sie ihren Unrath abfliessen lässt: dazu dienen Personen, Verhältnisse, Stände oder das Vaterland oder die Welt oder endlich - für die ganz Hoffährtigen (ich meine unsere lieben modernen &quot;Pessimisten&quot;) - der liebe Gott. (S. 574)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Morgenröthe (Band 3)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das ganze Mittelalter galt als das eigentliche und entscheidende Merkmal des höchsten Menschenthums: dass man Visionen - das heisst einer tiefen geistigen Störung! - fähig sei. [...] Was Wunder, wenn noch in unsere Zeit hinein eine Überschätzung halbgestörter, phantastischer, fanatischer, sogenannter genialer Personen überströmte [...]. (S. 64)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Götzen-Dämmerung (Band 6)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie? ist der Mensch ein Fehlgriff Gottes? Oder Gott nur ein Fehlgriff des Menschen? - (S. 60)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, wo wir in die umgekehrte Bewegung eingetreten sind, wo wir Immoralisten zumal mit aller Kraft den Schuldbegriff und den Strafbegriff aus der Welt wieder herauszunehmen und Psychologie, Geschichte, Natur, die gesellschaftlichen Institutionen und Sanktionen von ihnen zu reinigen suchen, giebt es in unseren Augen keine radikalere Gegnerschaft als die der Theologen, welche fortfahren, mit dem Begriff der &quot;sittlichen Weltordnung&quot; die Unschuld des Werdens durch &quot;Strafe&quot; und &quot;Schuld&quot; zu durchseuchen. Das Christenthum ist eine Metaphysik des Henkers... (S. 69)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verstand die Kirche: sie verdarb den Menschen, sie schwächte ihn, - aber sie nahm in Anspruch, ihn &quot;verbessert&quot; zu haben... (S. 99)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Christenthum [...] war bisher das grösste Unglück der Menschheit. (S. 149)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Antichrist (Band 6)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lang der Priester noch als eine höhere Art Mensch gilt, dieser Verneiner, Verleumder, Vergifter des Lebens von Beruf, giebt es keine Antwort auf die Frage: was ist Wahrheit? Man hat bereits die Wahrheit auf den Kopf gestellt, wenn der bewusste Advokat des Nichts und der Verneinung als Vertreter der &quot;Wahrheit&quot; gilt... (S. 175)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schicksal des Christenthums liegt in der Nothwendigkeit, dass sein Glaube selbst so krank, so niedrig und vulgär werden musste, als die Bedürfnisse krank, niedrig und vulgär waren, die mit ihm befriedigt werden sollten. (S. 209)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paulus wollte den Zweck, folglich wollte er auch die Mittel... Was er selbst nicht glaubte, die Idioten, unter die er seine Lehre warf, glaubten es. (S. 216)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch soll nicht hinaus, er soll in sich hinein sehn; er soll nicht klug und vorsichtig, als Lernender, in die Dinge sehn, er soll überhaupt gar nicht sehn: er soll leiden... Und er soll so leiden, dass er jeder Zeit den Priester nöthig hat. - Weg mit den Ärzten! Man hat einen Heiland nöthig. (S. 229)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht Niemandem frei, Christ zu werden: man wird nicht zum Christenthum &quot;bekehrt&quot;, - man muss krank genug dazu sein...(S. 231)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit bin ich am Schluss und spreche mein Urtheil. Ich verurtheile das Christenthum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Corruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Corruption gehabt. Die christliche Kirche liess Nichts mit ihrer Verderbniss unberührt, sie hat aus jedem Werth einen Unwerth, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht. [...] Irgend einen Nothstand abschaffen gieng wider ihre tiefste Nützlichkeit, - sie lebte von Nothständen, sie schuf Nothstände, um sich zu verewigen... [...] Die &quot;Gleichheit der Seelen vor Gott&quot;, diese Falschheit, dieser Vorwand für die rancunes aller Niedriggesinnten, dieser Sprengstoff von Begriff, der endlich Revolution, moderne Idee und Niedergangs-Princip der ganzen Gesellschafts-Ordnung geworden ist - ist christlicher Dynamit... &quot;Humanitäre&quot; Segnung des Christenthums! Aus der humanitas einen Selbst-Widerspruch, eine Kunst der Selbstschändung, einen Willen zur Lüge um jeden Preis, einen Widerwillen, eine Verachtung aller guten und rechtschaffenden Instinkte herauszuzüchten! - Das wären mir Segnungen des Christenthums! - Der Parasitismus als einzige Praxis der Kirche; mit ihrem Bleichsuchts-, ihrem &quot;Heiligkeits&quot;-Ideale jedes Blut, jede Liebe, jede Hoffnung zum Leben austrinkend; das Jenseits als Wille zur Verneinung jeder Realität; das Kreuz als Erkennungszeichen für die unterirdischste Verschwörung, die es je gegeben hat, - gegen Gesundheit, Schönheit, Wohlgerathenheit, Tapferkeit, Geist, Güte der Seele, gegen das Leben selbst... Diese ewige Anklage des Christenthums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände giebt [...] Ich heisse das Christenthum den Einen grossen Fluch, die Eine grosse innerlichste Verdorbenheit, den Einen grossen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist, - ich heisse es den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit... (S. 252f.) &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Zitiert nach: Friedrich Nietzsche: Sämtliche Werke. Kritische Studienausgabe in 15 Bänden, hrsg. Von Giorgio Colli und Mazzino Montinari, Neuausgabe 1999, Deutscher Taschenbuchverlag, München 1967-77 und 1988 (2., durchgesehene Auflage) [mp] 
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    <pubDate>Sat, 13 Jun 2009 23:23:00 +0200</pubDate>
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    <title>Muster</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/180-Muster.html</link>
            <category>Bilder</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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    &lt;img width=&#039;912&#039; height=&#039;620&#039; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/veganer-atheist.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.reasonablecomics.com/&quot;  title=&quot;http://www.reasonablecomics.com/&quot;&gt;reasonablecomics.com&lt;/a&gt;; siehe auch &lt;a href=&quot;http://tierrechtsforen.de/dejavu&quot;  title=&quot;Jacke wie Hose, Theist wie Speziesist&quot;&gt;Jacke wie Hose, Theist wie Speziesist&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Fri, 15 May 2009 16:00:00 +0200</pubDate>
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